IT-/TK-Berufe

In der IT-Branche gibt es rund 400 ungeschützte Tätigkeitsbezeichnungen wie Systemadministrator, Projektleiter, Java-Entwickler, IT-Supporter, Netzwerktechniker oder Internet-Spezialist; es gibt dafür bislang keine allgemein gültigen Ausbildungsstandards.

Die wichtigsten IT-Verbände haben mit Unterstützung von Gewerkschaften den Verein zur Förderung der Qualität in der IT-Weiterbildung (Quit), der Zertifikate für 29 Spezialistenberufe ausstellen und dabei international gültige Standards berücksichtigen soll.

Zu den Gründungsmitgliedern von Quit gehören u.a.:

Die »neuen IT-Berufe«

Seit dem 1. August 1997 können Unternehmen in Deutschland in vier neuen Berufen aus dem Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT) ausbilden. Bisher erfolgte die Ausbildung im Feld der Informatik überwiegend an Schulen und Universitäten. Mit den vier neuen IT-Berufen ist nunmehr eine unmittelbare Ausbildung in IT-Betrieben möglich. Die IT-Berufe sind anwendungsbezogen und dienstleistungsorientiert. Sie unterstützen den wirtschaftlichen Strukturwandel hin zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft sowie die weltumspannende kommunikationstechnische Vernetzung der Märkte. Sie erschließen neue Beschäftigungsbereiche und sichern ein Ausbildungsplatzangebot mit interessanten beruflichen Entwicklungschancen (Quelle: BiBB).

Die vier Ausbildungen im Detail:

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