Bildung

Das Kefk Network Bildung bietet kommentierte Hilfen für die berufliche Aus- und Weiterbildung, Hinweise auf Ressourcen im Kefk Network und Anmerkungen zu den Anforderungen des IT-/TK-Arbeitsmarktes.

Service

Siehe auch

Literaturhinweise

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Begriff ›Bildung‹

Einen inhärenten Zusammenhang von Enzyklopädie und Bildung deutet bereits die Etymologie an1, die auf den Begriffsbestandteil ??????? verweist. Die ??????? – nur näherungsweise übersetzbar mit »Erziehung« oder »Bildung« – gilt als »zentraler Begriff des griechischen Selbstverständnisses«2, für den Altphilologen Werner Jaeger sogar als Inbegriff für die »Formung des griechischen Menschen« schlechthin3. [...]

Berufliche Ausbildung

Jedes Jahr beenden 20.000 Personen eine Erstausbildung in einem der IT-Ausbildungsberufe IT-Systemelektroniker, Fachinformatiker, IT-Systemkaufmann oder Informatikkaufmann. Die Wege zu einem Job im IT-Bereich sind allerdings vielfältig. Das Spektrum reicht von Ausbildungsberufen wie dem IT-Systemkaufmann oder Fachinformatiker über schulische Vollzeitausbildungen wie dem Informatikassistenten bis hin zu Studiengängen an Fachhochschulen oder Universitäten.

Das pure Interesse an Computern reicht in der Regel als Grundlage für einen solchen Berufsweg nicht aus. Erwünscht sind Fähigkeiten in den Bereichen Mathematik, Physik und Informatik; weiterhin nützlich sind gute Kenntnisse in Deutsch und Englisch. Weitere Kompetenzen sind Kreativität und Verständnis für die Bedürfnisse von Kollegen und Kunden; wer später beispielsweise als Projektmanager arbeiten möchte, kommt ohne Organisationstalent nicht sehr weit (Quelle: Heise Online).

Das Arbeitsamt fördert die berufliche Ausbildung gem. §§ 59-76 SGB III n.F. und §§ 235, 240-247 SGB III durch die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB); dabei handelt es sich um einen Zuschuss des Arbeitsamtes, der etwa dem BAföG für Studenten entspricht.

Es wird unterschieden zwischen zwei Varianten:

IT-Ausbildungsberufe

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der derzeit anerkannten IT-Ausbildungsberufe (Stand: März 2003).

Prüfungen

Das neue Prüfungsmodell in den IT-Berufen sieht zwei Prüfungsteile vor:

Berlin

Bayerischer Wirt ist erster Diplom-Biersommelier Deutschlands

Bernhard Sitter hat es geschafft. Tagelang hat er Gläser geschwenkt, im Gegenlicht Farbe und Schaum beurteilt, Hopfenaromen gerochen und natürlich ausgiebig probiert. Jetzt hat der bayerische Wirt sein Diplom in der Tasche: Bernhard Sitter ist geprüfter Biersommelier. Was beim Wein längst üblich ist – jetzt gibt es auch den Experten, der dem Gast empfiehlt, welches Bier am besten zu einem Gericht passt. Denn dank fachkundiger Beratung bilden der Geschmack des Essens und das Aroma des Bieres eine köstliche Allianz.

"In Deutschland gibt es über 5.000 Biersorten – wahre Geschmackssensationen sind das! Aber dafür haben wir hier noch gar kein Bewusstsein", wettert der 40-jährige Wirt von "Gut Riedelsbach" im Bayerischen Wald. Im vergangenen Sommer erzählte ihm ein befreundeter Kollege vom neuen "Diplomkurs Bier-sommelier". "Sitter, hab ich mir sofort gedacht, das haben’s doch für dich erfunden!" Und weil Herr Sitter ein Mann der Tat ist, hat er sich gleich angemeldet.

Die Ausbildung zum "Biersommelier" ist eine Kooperation der österreichischen Bier-IG mit der Brauakademie Doemens in München, die seit mehr als 100 Jahren Braumeister aus aller Welt ausbildet. Im vergangenen Herbst kam der Diplom-Lehrgang "Biersommelier" dazu. Der hat nun schon zum zweiten Mal stattgefunden, Nachfrage: steigend. Die Teilnehmer kommen aus Hotellerie und Gastronomie, sind Brauer oder Brauerei-Vertriebsleute. Gemeinsam ist ihnen eins: "Allesamt sind sie im hohen Maß bierbegeistert. Die haben eine solche Freude am Bier und am Wissen rund ums Bier", erzählt Dr. Wolfgang Stempfl, Geschäftsführer der Doemens-Akademie, mit erkennbarem Stolz. "Mit welcher Leidenschaft da geschnuppert, analysiert und nicht zuletzt verköstigt wird – das macht auch mir als Kursleiter großen Spaß."

Auf dem Stundenplan des zweiwöchigen Intensivkurses stehen für die etwa 15 Teilnehmer Themen wie: Erstellen einer Bierkarte, Einbrauen eines Sudes, Sensorik-Praktikum, Bierverkostung. Und natürlich Prüfungen. "Ich musste ganz schön pauken", so Rainer Diekmann, Vertriebsleiter einer großen Brauerei in NRW und glücklicher Bierdiplom-Besitzer. "Ich kann mein neues Wissen gut gebrauchen. Im Gespräch mit meinen Gastronomie-Kunden geht es jetzt auch verstärkt um die Qualität des Bieres, um mögliche Fehler in der Lagerung oder beim Ausschenken. Da kann man eine Menge machen, damit der Gast ein wirklich frisches, leckeres Bier bekommt."

Der bayrische Wirt Sitter ist genauso begeistert und setzt seine Ideen auch schon um. "Ich biete seit kurzem Bier-Kulinarien an, die laufen jetzt schon bombig. Das sind große, mehrgängige Menüs, bei denen man acht bis zehn verschiedene Biere verkostet. Meine Frau Petra ist Küchenchefin, die kocht dann auch mit Bier. Wichtig ist, dass der Eigengeschmack der Zutaten unterstrichen wird. Auf keinen Fall darf man mit dem Bier das Essen totschlagen."

Sehr verführerisch klingt jedenfalls die Menüfolge des Frühlings-Kulinariums: "Los geht’s mit einem leichten Frühlingssalat, dazu gibts als Aperitif ein ‚Campari-Pils‘. Ein Pils mit einem Stamperl Campari (= 0,1 cl) – eine Explosion am Gaumen! Dazwischen ein Süppchen mit einem leichtem Rauchbier. Jetzt kommt ein feiner Zander mit einem leichten, hellen Lagerbier. Zum Kalbsschnitzel mit Spargelrisotto als Hauptgericht trinken wir ein bernsteinfarbenes, stärker eingebrautes Festbier. Als Nachspeise gibts Topfennockerl mit Erdbeeren und dazu ein kräftiges Bockbier. Das ist der Hammer."

Der frisch gebackene Biersommelier sprüht nur so vor Begeisterung und guten Ideen. Das nächste Projekt heißt Bierverkostung. "Da will ich vor allem junge Erwachsene ansprechen. Sie will ich an das Kulturgut Bier heranführen, an die Tradition und die unglaubliche Geschmacksvielfalt unserer Biere. Die wissen gar nicht, was sie verpassen, wenn sie ausländische Biere trinken! Es geht bei uns ums genussvolle, bewusste Erleben, ums Schmecken, Riechen, Sehen." Bernhard Sitter sieht Parallelen zum Essen: "Wir gehen zum Italiener, zum Inder, Chinesen, Mexikaner. Dabei ist auch die deutsche Küche so reich, jede Region hat ihre Spezialitäten – eine Sensation ist das. Da können wir richtig stolz drauf sein! Dafür möcht‘ ich gern was tun. Ich will auf unsere heimischen Produkte hinweisen und die Menschen davon begeistern."

Quelle

Fachinformatiker

Beim Berufsbild des Fachinformatikers handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Die dreijährige Ausbildung erfolgt im wesentlichen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich.

Die Ausbildung ist in zwei Fachrichtungen möglich:

  • Fachrichtung Anwendungsentwicklung,
  • Fachrichtung Systemintegration.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre.

Ablauf

  • 3-jährige Berufsausbildung;
  • Zwischenprüfung während des 2. Ausbildungsjahres;
  • Abschlußprüfung

Inhalte und Ablauf

Während der gesamten Ausbildung lernen die Auszubildenden z.B.:

  • wie man den Bedarf an informations- und telekommunikationstechnischen Produkten und Dienstleistungen ermittelt,
  • wie man Kunden berät und informiert,
  • wie Kosten und Erträge für erbrachte Leistungen errechnet werden,
  • wie Informationen aufgabenbezogen bewertet und ausgewählt werden,
  • wie man Arbeits- und Organisationsmittel wirtschaftlich und ökologisch einsetzt,
  • welche Einsatzfelder und Entwicklungstrends es in der Informations- und Telekommunikationstechnik gibt,
  • wie man Netzwerkarchitekturen unterscheidet,
  • wie man Systeme zusammenstellt, verbindet und testet,
  • welche Datenbankmodelle es gibt, und wie man Datenbanken einrichtet und verwaltet,
  • wie man Programmiersprachen auswählt und anwendet,
  • welche Arten von Testverfahren es gibt, wie Testpläne erstellt und durchgeführt werden und man die Testergebnisse auswertet,
  • wie man Anwenderschulungen durchführt.

Fachspezifische Ausbildungsinhalte

Innerhalb der Fachrichtungen lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie Rechnerarchitekturen beurteilt und eingeordnet werden,
  • was man bei der Auswahl von Datenbankprodukten beachten muß,
  • wie Projektziele festgelegt und Teilaufgaben definiert werden,
  • wie man Anwendungslösungen erstellt und an Kunden übergibt,
  • wie man softwarebasierte Präsentationen durchführt, und wie man Ton,
  • Bild und Text in eine Präsentation integriert,
  • wie man Übergänge zwischen verschiedenen Netzwerken herstellt,
  • wie man Datenübernahmen plant und durchführt,
  • wie man Daten defekter Geräte rettet und bereitstellt,
  • wie man Systemkapazitäten plant und Benutzern zuteilt
  • was man bei der Erstellung einsatzgebietsspezifischer Systemlösungen beachten muß.

Berufsbild

Nach abgeschlossener Berufsausbildung ergeben sich beispielsweise Beschäftigungsmöglichkeiten bei Anbietern von Informations- und Telekommunikationssystemen und -dienstleistungen (Hersteller, System- und Softwarehäuser sowie unternehmensinterne und externe Dienstleister).

Tätigkeiten

  • Beratung, Betreuung und Schulung von Nutzern,
  • Mitwirkung bei der Einführung neuer bzw. modifizierter Informations- und Kommunikationssysteme,
  • Aufbereitung technischer Unterlagen,
  • Erarbeitung komplexer Softwarelösungen für Kunden,
  • Analysieren der betrieblichen Prozesse und Rahmenbedingungen beim Kunden,
  • Erstellen, entwickeln, anpassen von Programmen in bezug auf Kundenanforderungen,
  • Planen und realisieren kundenspezifischer IuK-Lösungen durch Integration von Hard- und Softwarekomponenten zu komplexen Systemen,
  • Installieren und konfigurieren sowie in Betrieb nehmen komplexer Systeme beim Kunden.

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Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung

Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung analysieren den Bedarf von Kunden im Bereich von Hard- und Software. Sie konzipieren und realisieren kundenspezifische Lösungen, führen Beratungen durch und präsentieren geeignete Anwendungen. Sie sind in der Lage, Fehleranalysen durchzuführen, bestehende Anwendungen zu integrieren und gegebenenfalls zu modifizieren.

Dafür können sie auf die Methoden des Software-Engineerings und moderner Softwareentwicklungs-Tools zurückgreifen. Professionelles Projektmanagement (Planung, Durchführung, Kontrolle) und eine gute Kenntnis betrieblicher Prozesse sind unverzichtbar.

Neben den technischen Kenntnissen müssen Fachinformatiker sich auch kaufmännisches Know-how aneignen.

Zu den Einsatzgebieten zählen:

  • Kaufmännische Systeme,
  • Technische Systeme,
  • Expertensysteme,
  • Mathematisch-wissenschaftliche Systeme oder
  • Multimedia-Systeme.

Netmarks

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Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration

Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration konzipieren und realisieren komplexe IT-Systeme durch die Integration von Software-Komponenten und optimieren diese Systeme mit Blick auf die kundenspezifischen Anforderungen und Prozesse. Systemintegratoren installieren und konfigurieren vernetzte Systeme und nehmen diese in Betrieb, setzen Experten- und Diagnosesysteme zur Störungsbehebung ein, sie administrieren IT-Systeme und stehen für die Beratung von Kunden zur Verfügung.

Das technische Know-how von Fachinformatikern der Fachrichtung Systemintegration wird durch kaufmännische Kenntnisse ergänzt.

Zu den Einsatzgebieten zählen:

  • Rechenzentren,
  • Netzwerke,
  • Fest- und Funknetze.

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Informatikkaufmann

Informatik-Kaufleute arbeiten bei den Anwendern von IT-Systemen, also in den Branchen außerhalb der IT-Industrie wie etwa Banken und Versicherungen, der Industrie oder dem Handel. Ihnen kommt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Anbietern und Anwendern von Informations- und Kommunikationstechnik zu.

In diesem Berufsbild ist der Anteil kaufmännischer Tätigkeiten von allen vier IT-Berufen am größten. Informatik-Kaufleute analysieren die aus den Geschäftsprozessen abgeleiteten Anforderungen an IT-Systeme, beraten Fachabteilungen hinsichtlich der Einsetzbarkeit von IT-Systemen, erstellen Pflichtenhefte und vergeben Aufträge. Sie sind in der Lage, größere Projekte zu planen und durchzuführen. Sie begleiten die Einführung von IT-Systemen und beraten bzw. schulen die Nutzer. Informatik-Kaufleute betreuen und administrieren die im Unternehmen vorhandenen IT-Systeme und können diese weiter entwickeln.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre.

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IT-System-Elektroniker

IT-System-Elektroniker planen und installieren Informations- und Kommunikationstechnische Systeme bei den Kunden. Sie konzipieren den Einsatz von Hard- und Software, installieren die Stromversorgung und die Software und passen bestehende Systeme an. Auftretende Störungen können analysiert und durch den Austausch von Komponenten oder Baugruppen sowie durch die Anpassung von Systemen beseitigt werden.

Zu den Aufgaben gehören die Inbetriebnahme der Systeme und die Einweisung von Benutzern in deren Bedienung.

Klassische Einsatzgebiete sind:

  • Computersysteme,
  • Funk- und Festnetze,
  • Endgeräte sowie
  • Sicherheitssysteme.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre.

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IT-System-Kaufmann

IT-System-Kaufleute sind die zentralen Ansprechpartner für die Kunden eines Unternehmens. Sie setzen ihre fundierten technischen Kenntnisse in qualifizierte Beratung um und beherrschen entsprechende Vertriebsstrategien. Dafür können sie sich auf eine sehr gute Marktkenntnis stützen und begleiten die Einführung von IT-Infrastrukturen beim Kunden von der Planung bis zur Inbetriebnahme in kaufmännischer, organisatorischer und technischer Hinsicht. IT-System-Kaufleute werden häufig auch im Service-Bereich eingesetzt.

Die kaufmännischen Kenntnisse umfassen Marketing und Vertrieb, Angebotserstellung und die Beratung in Finanzierungsfragen, in technischer Hinsicht stehen Beschaffung und Installation von IT-Systemen, Inbetriebnahme und Übergabe an den Kunden im Vordergrund.

Zu den Einsatzgebieten von IT-System-Kaufleuten zählen:

  • Branchensysteme,
  • Standardsysteme,
  • technische Anwendungen,
  • kaufmännische Anwendungen und
  • Lernsysteme.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre.

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Neue Ausbildungsverordnung des Berufsbildes Brauer und Mälzer

Am 1. August 2007 tritt eine neue Ausbildungsverordnung des Berufsbildes Brauer und Mälzer in Kraft. Der Deutsche Brauer-Bund e.V. und der Deutsche Braumeister- und Malzmeister-Bund e.V. haben diese Neuordnung der Nachwuchsschulung angestoßen. „Sie trägt den sich stetig veränderten betrieblichen Strukturen Rechnung und stellt sicher, dass sich die jungen Menschen auf die Herausforderungen und hochinteressanten Aufgaben in der Brauwirtschaft bestens vorbereiten können“, so der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes e.V., Rechtsanwalt Peter Hahn.

Die Zuversicht Hahns, dass nun noch mehr junge Menschen sich für dieses Berufsbild interessieren, ist nicht unbegründet. „Die Attraktivität des seit jeher interessanten Ausbildungsganges steigt weiter an. Modernste Technik, wie z.B. im Feld der Mechatronik, die einen großen Reiz auf junge Menschen ausübt, ist genereller Bestandteil des neuen dreijährigen Ausbildungsganges“.

Über 1.280 Brauereien schaffen eine einzigartige Bierlandschaft mit über 5.000 verschiedenen Bieren. Für sämtliche Betriebsgrößen - sowohl bei Brauereien als auch Mälzereien - werden dabei Brauer und Mälzer einheitlich ausgebildet. Diese Ausbildung wird nun so aufgebaut sein, dass sich die fertigen Gesellen bzw. Lehrlinge in jeder Betriebsstruktur zurechtfinden, aber auch vielfältig eingesetzt werden können. Hahn ergänzt: „Frühzeitig entgegengewirkt wird dem in Teilbereichen drohenden Fachkräftemangel. Das nützt dem Nachwuchs und besonders der Brauwirtschaft“.

In die neue Ausbildungsverordnung wurden neben dem bereits erwähnten Technikschwerpunkt Lernziele mit aufgenommen, die unabhängig von der Größe des Ausbildungsbetriebes vermittelt werden und über den klassischen Inhalt des Berufsbildes hinausgehen, aber den wirtschafts- und marktpolitischen Anforderungen entsprechen. Mit aufgenommen wurden zusätzlich zu den klassischen Ausbildungsinhalten in die neue Ausbildungsverordnung:

  • das Herstellen von alkoholfreien Erfrischungsgetränken und Biermischgetränken
  • das Warten; Steuern und Regeln von Brauanlagen

Das Herstellen von alkoholfreien Erfrischungsgetränken und Biermischgetränken ist mittlerweile Bestandteil der meisten Brauereien. Daher bedarf es keines großen zusätzlichen Aufwands, die geforderten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten innerbetrieblich zu vermitteln. Der Brauprozess ist zudem mittlerweile soweit automatisiert, dass Warten, Steuern und Regeln auch bei kleinsten Brauereien zum Alltag gehört und somit folgerichtig in die neue Ausbildungsverordnung als eigenständiger Punkt mit aufgenommen wurde.

Durch den Wegfall der Schankanlagenverordnung ist es umso wichtiger, befähigte Personen beim Umgang mit Schankanlagen auszubilden. Daher erfuhr der Komplex Getränkeschankanlagen eine Aufwertung in der neuen Ausbildungsverordnung. Die Ausbildung zum Brauer und Mälzer bildet zukünftig die Grundlage für eine befähigte Person für Getränkeschankanlagen.

Quelle

Hochschulen auf einen Blick - Höchster Wanderungsgewinn an Studierenden in Berlin

Von allen deutschen Bundesländern hat Berlin im Wintersemester 2006/2007 mit 27.600 den höchsten Wanderungsgewinn an Studierenden aufgewiesen, gefolgt von Hamburg mit 18.300 Studierenden.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren unter den Flächenländern Nordrhein-Westfalen (+ 12 700), Rheinland-Pfalz (+ 10 300), Bayern (+ 6 500), Sachsen (+ 3 700) und Hessen (+ 900) die Wanderungsgewinner. Sachsen war dabei das einzige östliche Flächenland mit einer positiven Wanderungsbilanz. Die Länder Niedersachsen (- 27 300) und Brandenburg (- 16 600) hatten die größten negativen Wanderungsbilanzen: Sie verloren deutlich mehr Studierende an andere Länder, als bei ihnen zuwanderten.

Der Wanderungssaldo bringt das Mengenverhältnis zwischen ab- und zuwandernden Studierenden in den Bundesländern zum Ausdruck und ist ein Indikator für die überregionale Attraktivität der Hochschulstandorte. Rheinland-Pfalz und Hessen konnten innerhalb der letzten zehn Jahre ihre negative Wanderungsbilanz abbauen und in die Gruppe der Bundesländer mit Wanderungsgewinnen wechseln.

Insgesamt gibt Ostdeutschland mehr Studierende an Westdeutschland ab als umgekehrt. Der Wanderungssaldo der neuen Bundesländer einschließlich Berlins lag im Wintersemester 2006/2007 bei - 4 200. Während im Wintersemester 1995/96 für diese Region noch ein Wanderungsgewinn von 36 000 Studierenden ausgewiesen wurde, reduzierte sich dieser im Wintersemester 2000/2001 auf 24 000 Studierende und kehrte sich schließlich im Wintersemester 2005/2006 in einen Wanderungsverlust (- 500) um.

Diese und andere statistische Kennzahlen zu den Themen Studienanfänger, Absolventen, Personalstruktur, überregionale Attraktivität und finanzielle Ausstattung der Hochschulen werden in der Broschüre "Hochschulen auf einen Blick" zusammengefasst und anschaulich beschrieben. Sie steht im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/hochschulen als kostenloser Download zur Verfügung.

Quelle

Qualifizierung für IT-/TK-Berufe

Die Qualifizierung für IT-/TK- Berufe im deutschsprachigen Raum ist schwierig und aufwändig:

Angesichts des angespannten Arbeitsmarktes ist es derzeit nur unter erheblichen Zeit- und Kostenaufwand möglich, sich ausserbetrieblich im IT-/TK- Bereich zu qualifizieren.

Hier beisst sich die Katze allerdings in den Schwanz: Wer gerade arbeitslos geworden ist, wird möglicherweise die hohen Kosten für eine branchenweit anerkannte Zertifizierung (z.B. Red Hat Certified Engineer, RHCE) oder eine Debian GNU/Linux Schulung bei der Linux AG nicht aufbringen können oder wollen; wer noch in Lohn und Brot steht meint vielleicht, die Zeit für eine mehrwöchiges Trainingsprogramm nicht aufbringen zu können.

Für Arbeitslose, die sich im (zumindest derzeit noch) gefragten GNU/Linux- Bereich qualifizieren wollen, sieht es besonders düster aus: Die Arbeitsämter fördern zwar in bestimmten Qualifizierungsmassnahmen die Microsoft- spezifischen Zertifizierungen zum MCSE und MCP, nicht jedoch die entsprechenden Linux- Äquivalente. Das Angebot beschränkt sich auf Wollmilchsau- Massnahmen, die in wenigen Wochen einmal durch die gesamte EDV galoppieren; Absolventen dieser Qualifizierungsmassnahmen können danach alles und nichts, ganz sicher werden sie jedenfalls nicht zu IT-Spezialisten ausgebildet.

Auswege aus dem Dilemma zeigt das IT-Weiterbildungskonzept der Bundesregierung vom Sommer 2002; der Pferdefuss dabei: die konkrete Ausgestaltung des Konzeptes befindet sich derzeit noch im Planungsstadium und keiner weiss, ob das Konzept jemals in vollem Umfang in die Praxis umgestzt wird.

Um derartigen Problemen aus dem Weg zu gehen, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
Das sorgfältige Planen der Karriere beginnt mit einer soliden Ausbildung; bei anspruchsvolleren IT-Jobs führt derzeit wohl kein Weg an einem Studium der Informatik oder Elektrotechnik vorbei.
Auch wer bereits im Berufsleben steht sollte sich vergegenwärtigen, dass die "Verwerfungen" der Weltwirtschaft jederzeit auch ihn betreffen können; eine Ausrede, sich nicht um eine betriebliche oder ausserbetriebliche Weiterbildung zu bemühen, gibt es nicht.

Siehe auch

Weiterbildung

Die Arbeitsgruppe "Aus- und Weiterbildung" im Bündnis für Arbeit hat Aus- und Weiterbildung folgendermassen definiert:

»Ein Qualifizierungsbaustein beschreibt Qualifizierungsergebnisse. Er ist inhaltlich abgegrenzt, in sich abgeschlossen und qualifiziert für eine Tätigkeit, die Teil einer anerkannten Berufsausbildung ist. In Zusammenarbeit aller in der Berufsausbildung Verantwortlichen (Lernortkooperation) sind aus Ausbildungsrahmenplänen einer betrieblichen Ausbildung Ausbildungseinheiten zu strukturieren. Der zertifizierende Bildungsträger hat für die Kooperationspartner zu dokumentieren, welche Qualifikationen erworben und wie diese festgestellt wurden« (Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit, 1999b, S. 4).

Aktivitäten zur Weiterbildung können beispielsweise sein:

IT Weiterbildungskonzept

Freie Träger

Freie Träger für die Aus- und Weiterbildung (kommentierte Übersicht).

Siehe auch

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Zertifizierungen

Folgende IT-Zertifizeriungen werden unterschieden:

Ausserdem existiert eine Zertifizierung im Rahmen des seit etwa 2002 neu entwickelten IT-Weiterbildungssystems.

»Produktgebundene Zertifikate, die wie bei Microsoft oder SAP nach proprietären Standards erteilt werden, haben keine Zukunft [...] Wer redet heute noch vom Novell-Zertifikat?« (Michael Ehrke, IG Metall)

Siehe auch