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Franz Werfel: Die vierzig Tage des Musa Dagh (1933)
Die vierzig Tage des Musa Dagh ist ein Roman von Franz Werfel. Der Berg Moses, der Musa Dagh, wurde im Sommer 1915 für eine zum Widerstand gegen die Türken entschlossene Gruppe von 5000 Armeniern zur natürlichen Abwehrfestung. Franz Werfel hat mit seinem Roman versucht, diesen heroischen Kampf der Verfolgten ins dauernde Bewußtsein der Europäer zu bringen.
Die gebundene Ausgabe hat einen Umfang von 989 Seiten und erschien 2005 in der 3. Auflage im S. Fischer Verlag, Frankfurt (ISBN 310091032X) Über den AutorFranz Werfel, 1890 in Prag geboren, veröffentlichte schon 1909 erste Gedichte. Nach einem Volontariat in einer Speditionsfirma und dem Militärdienst auf dem Prager Hradschin verließ er seine Heimatstadt und arbeitete ab Oktober 1912 als Lektor im Leipziger Kurt Wolff Verlag. Während des Ersten Weltkrieges als Soldat an der ostgalizischen Front, wurde er im Spätsommer 1917 ins Wiener Kriegspressequartier vesetzt. In den 20er und 30er Jahren avancierte Werfel zu einem der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren. 1938 wanderte er über Frankreich und Spanien in die USA aus, wo er am 26. August 1945 im Alter von 55 Jahren in Beverly Hills, Kalifornien, starb. Ähnliche Beiträge
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