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  <title>kefk.org</title>
  <subtitle>Das Andere wissen</subtitle>
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  <updated>2008-11-20T09:47:55+01:00</updated>
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    <title>Kingston DataTraveler 150 - 64 MB (2008)</title>
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    <published>2008-11-20T23:05:12+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T23:11:41+01:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Hardware" />
    <category term="Peripheriegerät" />
    <category term="USB-Stick" />
    <category term="2008" />
    <category term="Kingston Technology" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Der &lt;strong&gt;Kingston DataTraveler 150&lt;/strong&gt; (Modellnr. DT150/64GB) ist ein USB-tick mit einer Speicherkapazität von 64 Megabytes. Der DT150 ist Kingstons USB-Stick mit der größten Speicherkapazität. Er bietet Anwendern Platz und die Flexibilität auf nur einem USB-Stick alle wichtige Inhalte der Festplatte zu sichern, zu transportieren sowie komplette Musik-, Video- oder Fotosammlungen zu speichern.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Der Kingston DataTraveler 150 ist kompatibel mit Windows Vista, XP, Windows 2000 und Mac OS X 10.3 (und höher) sowie Linux 2.6 (und höher). Alle Produkte von Kingston sind zu 100 Prozent getestet. Kingston bietet wie auf alle USB-Drives auch auf den DT 150 eine Garantie fünf Jahren sowie Kingstons 24 x 7 technischen Support.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Der <strong>Kingston DataTraveler 150</strong> (Modellnr. DT150/64GB) ist ein USB-tick mit einer Speicherkapazität von 64 Megabytes. Der DT150 ist Kingstons USB-Stick mit der größten Speicherkapazität. Er bietet Anwendern Platz und die Flexibilität auf nur einem USB-Stick alle wichtige Inhalte der Festplatte zu sichern, zu transportieren sowie komplette Musik-, Video- oder Fotosammlungen zu speichern.</p>
<p>Der Kingston DataTraveler 150 ist kompatibel mit Windows Vista, XP, Windows 2000 und Mac OS X 10.3 (und höher) sowie Linux 2.6 (und höher). Alle Produkte von Kingston sind zu 100 Prozent getestet. Kingston bietet wie auf alle USB-Drives auch auf den DT 150 eine Garantie fünf Jahren sowie Kingstons 24 x 7 technischen Support.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<dl>
<dd> &quot;Mit dem neuen 64GB DataTraveler 150 wird die Messlatte für mobile Speicher mit großer Kapazität und kleinem Formfaktor wieder ein Stück höher gelegt,&quot; sagt Christian Marhöfer, Geschäftsführer Kingston Technology GmbH. &quot;Durch das stetige Anwachsen digitaler Media-Inhalte, wie beispielsweise Musik und Fotos, werden die Files immer größer und der Bedarf an USB-Drives mit hohen Speicherkapazitäten steigt zwangsläufig. Der DataTraveler 150 erfüllt heute schon die Bedürfnisse von morgen.&quot;</dd>
</dl>
<h2 id="toc0">Technische Daten</h2>
<ul>
<li> Kapazität: 64 GB [Ein Teil der angegebenen Kapazität wird zum Formatieren sowie für andere Funktionen benötigt und ist somit nicht zum Speichern von Daten verfügbar]</li>
<li> Abmessungen: 77,9 mm x 22 mm x 12,05 mm</li>
<li> Betriebstemperatur: 0° C bis 60° C</li>
<li> Lagertemperatur: -20°C bis 85°C</li>
<li> Einfacher Betrieb: über USB Port</li>
<li> Praktisch: im Westentaschenformat zum leichten Transport</li>
<li> Garantie: fünf Jahre</li>
<li> Kompatible Betriebssysteme: Windows Vista (ReadyBoost wird nicht unters-tützt), Windows XP (SP1, SP2),Windows 2000 (SP4), Mac OS X <a href="http://10.3.x">10.3.x</a> und höher, Linux <a href="http://v.2.6.x">v.2.6.x</a> und höher</li>
</ul>
    ]]></content>
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    <title>Für die ›Generation Online‹ der 25- bis 34-jährigen Deutschen ist das Internet Leitmedium</title>
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    <id>http://www.kefk.org/studien/medien/fuer_die_generation_online_ist_das_internet_leitmedium</id>
    <published>2008-11-20T11:22:10+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T23:28:50+01:00</updated>
    <author>
      <name>Omega</name>
    </author>
    <category term="Mediennutzung" />
    <category term="Studie" />
    <category term="Internet" />
    <category term="Medien" />
    <category term="2007" />
    <category term="2008" />
    <category term="Europa" />
    <category term="European Interactive Advertising Association" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neben den Jugendlichen, die heute quasi mit dem Internet aufwachsen, ist inzwischen auch für die ›Generation Online‹ der 25- bis 34-jährigen Deutschen das Internet Leitmedium&lt;/strong&gt;. Für die einstigen Web-Pioniere der ersten Stunde ist das Internet heute nicht mehr aus ihrem medialen Alltag wegzudenken. Dies zeigt die vom Branchenverband &lt;em&gt;European Interactive Advertising Association&lt;/em&gt; (EIAA) in Auftrag gegebene Studie ›Mediascope Europe 2008‹. Befragt wurden im Rahmen dieser Studie über 9.000 Internetnutzer in ganz Europa, davon mehr als 1.000 in Deutschland.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Für Deutschland hat die Studie ergeben, dass die 25- bis 34-jährigen Internetnutzer mit 5,8 Tagen pro Woche bereits genauso häufig online surfen wie sie fernsehen. Dabei verbringen sie mit wöchentlich 14,4 Stunden nahezu gleich viel Zeit im Web wie vor dem TV-Gerät (14,7 Stunden). Im Vergleich zu 2007 haben die 25- bis 34-Jährigen ihre Internetnutzungsdauer damit um deutliche 25 Prozent erhöht. So finden sich in der ›Generation Online‹ fast doppelt so viele Heavy-Onliner mit Nutzungszeiten von 16 Stunden pro Woche und mehr (42 Prozent) als bei den deutschen Durchschnittsnutzern (24 Prozent).&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Neben den Jugendlichen, die heute quasi mit dem Internet aufwachsen, ist inzwischen auch für die ›Generation Online‹ der 25- bis 34-jährigen Deutschen das Internet Leitmedium</strong>. Für die einstigen Web-Pioniere der ersten Stunde ist das Internet heute nicht mehr aus ihrem medialen Alltag wegzudenken. Dies zeigt die vom Branchenverband <em>European Interactive Advertising Association</em> (EIAA) in Auftrag gegebene Studie ›Mediascope Europe 2008‹. Befragt wurden im Rahmen dieser Studie über 9.000 Internetnutzer in ganz Europa, davon mehr als 1.000 in Deutschland.</p>
<p>Für Deutschland hat die Studie ergeben, dass die 25- bis 34-jährigen Internetnutzer mit 5,8 Tagen pro Woche bereits genauso häufig online surfen wie sie fernsehen. Dabei verbringen sie mit wöchentlich 14,4 Stunden nahezu gleich viel Zeit im Web wie vor dem TV-Gerät (14,7 Stunden). Im Vergleich zu 2007 haben die 25- bis 34-Jährigen ihre Internetnutzungsdauer damit um deutliche 25 Prozent erhöht. So finden sich in der ›Generation Online‹ fast doppelt so viele Heavy-Onliner mit Nutzungszeiten von 16 Stunden pro Woche und mehr (42 Prozent) als bei den deutschen Durchschnittsnutzern (24 Prozent).</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Diese Entwicklung zeigt die EIAA-Studie auch für ganz Europa: Bei den europäischen 25- bis 34-Jährigen übersteigt die wöchentliche Internetnutzungsdauer (sechs Stunden) sogar bereits den Fernsehkonsum (5,9 Stunden). Pro Woche verbringen sie 13,9 Stunden online - ein Plus von sieben Prozent gegenüber 2007. Über ein Drittel aus dieser Altersgruppe (36 Prozent) zählt in Europa zu den Heavy-Onlinern. Insgesamt spielt das Internet bei allen europäischen Nutzern eine immer stärkere Rolle im privaten und persönlichen Bereich: Entertainment, Kommunikation, Produktinfos und Lifestyleberatung verlagern sich zunehmend ins Web.</p>
<h2 id="toc1">Europa geht auch am Wochenende ins Internet</h2>
<p>In den zehn europäischen Ländern der EIAA &quot;Mediascope Europe 2008&quot; sind inzwischen insgesamt 178 Millionen Menschen online - dies entspricht einem Plus von fünf Prozent gegenüber 2007. Deutschland verfügt dabei mit 43,3 Millionen Onlinern zahlenmäßig über die größte Nutzerschaft. Die Internetnutzung wächst vor allem am Wochenende ungebremst weiter und verschiebt sich damit relativ in Richtung Freizeit und Entertainment. Mehr als jeder zweite europäische Internetnutzer surft bereits am Samstag oder Sonntag online (51 Prozent). In Deutschland steigert sich die Internetnutzung am Wochenende um acht Prozent gegenüber 2007 auf 53 Prozent. Auch hier sind die 25- bis 34-Jährigen mit einer 19-prozentigen Steigerung der Wochenendnutzung auf insgesamt 76 Prozent ein Wachstumstreiber. In der Zeit von Montag bis Freitag stößt die Internetnutzung hingegen langsam an natürliche Zeitgrenzen (Europa: 60 Prozent, Deutschland: 61 Prozent). Für eine schnelle Datenübertragung verfügen in Europa bereits 80 Prozent über einen Breitband-Internetanschluss. Vor allem in Frankreich (92 Prozent) und Großbritannien (91 Prozent) ist die Verbreitung von Breitband-Internetanschlüssen nahezu flächendeckend. In Deutschland besteht in Sachen Breitband nach wie vor Nachholbedarf (60 Prozent).</p>
<h2 id="toc2">Deutschland tauscht sich online aus</h2>
<p>Neben der Suche (Deutschland und Europa jeweils 84 Prozent) und der Kommunikation via E-Mail (Deutschland: 75 Prozent, Europa: 79 Prozent) gehört vor allem der Austausch mit anderen Onlinern für deutsche Internetnutzer zu den beliebtesten Webaktivitäten: Mehr als ein Drittel (37 Prozent) tauschen sich regelmäßig auf Bewertungsplattformen aus. Damit ist Deutschland in diesem Bereich eine der führenden Nationen und liegt deutlich über dem europäischen Durchschnitt (25 Prozent). Auf den weiteren Rängen folgen in Deutschland die Kommunikation in sozialen Online-Netzwerken (32 Prozent, Europa: 41 Prozent), Filme, IP-TV und Video-Streamings (Deutschland und Europa jeweils 27 Prozent) sowie der aktive Gedankenaustausch in Foren (27 Prozent, Europa: 24 Prozent). In der Hitliste der beliebtesten Websites sind vor allem Seiten mit Nachrichten besonders gefragt - darüber sind sich alle europäischen Nutzer einig (Deutschland und Europa jeweils 59 Prozent). In Deutschland folgen Reiseseiten (55 Prozent, Europa: 49 Prozent), Websites mit lokalen Informationen (51 Prozent, Europa: 49 Prozent), Seiten mit Preisvergleich-Angeboten (50 Prozent, Europa: 39 Prozent) und Auktions-Plattformen (50 Prozent, Europa: 35 Prozent).</p>
<h2 id="toc3">Von Reisetickets bis Elektronik-Artikel</h2>
<p>Über ein Drittel der deutschen Internetnutzer (36 Prozent) kauft der Studie zufolge im relevanten Zeitraum von sechs Monaten bis zu fünf Mal online ein, nahezu jeder Zweite (43 Prozent) tätigt sogar mehr als sechs Einkäufe in Web. Durchschnittlich erwerben deutsche Internetnutzer dabei knapp zehn Artikel im Internet - doppelt so viele Artikel wie die Spanier (fünf) und sogar drei Mal so viele wie die Italiener (drei). In Europa kaufen die User im Durchschnitt neun Artikel im Internet ein. Vor allem Reisetickets sind unter den deutschen Internetnutzern sehr beliebt: Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) recherchieren hierzu online, 42 Prozent bestellen ihre Tickets auch über das Internet. Auf dem zweiten Rang liegen Urlaubsangebote: 68 Prozent der deutschen Internetnutzer informieren sich online über Urlaubsangebote, knapp ein Drittel (28 Prozent) buchen ihren Urlaub über das Internet. Ebenfalls besonders gefragt sind Bücher: 67 Prozent der Internetnutzer recherchieren online nach neuem Lesestoff. Online eingekauft werden Bücher von 55 Prozent der User. Auf den weiteren Plätzen folgen Elektronik-Artikel, Konzert- und Festivalkarten, Kleidung, CDs, Autos, Mobiltelefone sowie Theater- und Kinotickets.</p>
<h2 id="toc4">Großer Einfluss des Internets auf den Offline-Kauf</h2>
<p>Und auch beim Offline-Einkauf spielt das Internet laut EIAA Mediascope Europe 2008 eine immer wichtigere Rolle. Denn für viele User dient das Internet als wichtiges Rechercheinstrument für die Kaufentscheidung, auch wenn der Kauf offline durchgeführt wurde. So rangieren Suchmaschinen im Internet (Deutschland: 70 Prozent, Europa: 66 Prozent) als Informationsquelle bereits vor dem Verkäufer im Shop (Deutschland: 65 Prozent, Europa: 46 Prozent) sowie Zeitungen und Zeitschriften</p>
<p>(Deutschland: 63 Prozent, Europa: 49 Prozent). Im Internet recherchieren deutsche Nutzer vor ihrem Offline-Einkauf vor allem nach Informationen zu Elektronik-Artikeln (48 Prozent, Europa: 39 Prozent), Reisetickets und Büchern (jeweils 41 Prozent, Europa: 39 bzw. 33 Prozent), Urlaubsreisen (40 Prozent, Europa: 39 Prozent) und Kleidung (33 Prozent, Europa: 29 Prozent).</p>
<p>&quot;Das Internet übernimmt jetzt auch im persönlichen Alltag der Nutzer auf breiter Front die führende Medienrolle - und das nicht nur bei den quasi online aufwachsenden Jugendlichen, sondern besonders auch bei den 25- bis 34-Jährigen&quot;, so Michael Burst, Mitglied der EIAA Researcher Group und Leiter Marktforschung United Internet Media. &quot;Für sie ist das Internet längst mehr als nur eine Alternative zu klassischen Medien und Kommunikationswegen - das Internet hat sich in Beruf wie Freizeit bereits fest etabliert und ist selbstverständlicher Bestandteil der individuellen Lebenswelt geworden. Darauf muss die werbetreibende Industrie Antworten finden.&quot;</p>
<p>&quot;Das Internet hat sich für die Nutzer in den vergangenen fünf Jahren von der reinen Informationsquelle zu einem effektiven Tool entwickelt, mit dem sie ihren gesamten Lifestyle ausleben und ihren Alltag organisieren können - sei es bei der Kommunikation, Unterhaltung, Informationsrecherche oder dem Termin-Management&quot;, so Alison Fennah, Executive Director der EIAA. &quot;Vor allem die Generation Internet der 25- bis 34-Jährigen nutzt diese Vorteile bereits aktiv für ihren Alltag. Für werbetreibende Unternehmen und Media-Agenturen in Europa bedeutet dies eine äußerst attraktive Zielgruppe, die sie online effizient erreichen und interaktiv in ihre Markenwelten einbinden können.&quot;</p>
<h2 id="toc5">Über die EIAA &quot;Mediascope Europe 2008&quot;</h2>
<p>Mit über 9.000 befragten Internetnutzern in ganz Europa gehört die EIAA Mediascope Europe zu den umfassendsten Umfragen, in denen Internetgewohnheiten von Konsumenten untersucht werden. Die Studie wurde von den Marktforschungsinstituten SPA und Synovate durchgeführt. Im Rahmen der Erhebung wurden mit jeweils 1.000 Personen in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Skandinavien sowie jeweils 500 Personen in Belgien und den Niederlanden computergestützte Telefoninterviews nach Zufallsauswahl (CATI) geführt. Die Interviews fanden im September 2008 statt.</p>
<h2 id="toc6">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.pressebox.de/?boxid=219538&amp;hit_ident=PM20081120x6958">Pressemitteilung</a> der <em>Faktor 3 AG</em> vom <a href="http://19.11.2008">19.11.2008</a> [BoxID 219538].</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Vorsicht beim Surfen über Hotspots</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/tipps_und_tricks/security/vorsicht_beim_surfen_ueber_hotspots" />
    <id>http://www.kefk.org/tipps_und_tricks/security/vorsicht_beim_surfen_ueber_hotspots</id>
    <published>2008-11-20T10:29:06+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T23:33:19+01:00</updated>
    <author>
      <name>Omega</name>
    </author>
    <category term="Hotspot" />
    <category term="Security" />
    <category term="Tipps und Tricks" />
    <category term="WLAN" />
    <category term="Networking" />
    <category term="2008" />
    <category term="BITKOM" />
    <category term="Deutschland" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fast 15.000 öffentliche WLAN-Hotspots gibt es derzeit in Deutschland&lt;/strong&gt;. Das sind rund 10 Prozent mehr als vor einem Jahr. An vielen stark frequentierten Orten wie Flughäfen, zahlreichen Hotels oder Cafés wird dieser drahtlose Internetzugang angeboten.&lt;/p&gt;<br />
&lt;dl&gt;<br />
&lt;dd&gt; &amp;quot;Hotspots sind wichtig für eine flächendeckende Breitband-Versorgung. Nutzer können unterwegs via Laptop schnell und bequem ins Internet gehen&amp;quot;, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. Die Sicherheit dieser Funknetze ist jedoch häufig problematisch. &amp;quot;Wer ein öffentliches WLAN nutzt, sollte unbedingt Vorsorgemaßnahmen treffen - ansonsten können Unbefugte sehr leicht auf den eigenen Rechner zugreifen oder versendete Daten auslesen&amp;quot;, so Kempf.&lt;/dd&gt;<br />
&lt;/dl&gt;<br />
&lt;p&gt;BITKOM gibt in Zusammenarbeit mit ›Deutschland sicher im Netz e.V.‹ Tipps für die sichere Nutzung von öffentlichen WLAN-Hotspots:&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Fast 15.000 öffentliche WLAN-Hotspots gibt es derzeit in Deutschland</strong>. Das sind rund 10 Prozent mehr als vor einem Jahr. An vielen stark frequentierten Orten wie Flughäfen, zahlreichen Hotels oder Cafés wird dieser drahtlose Internetzugang angeboten.</p>
<dl>
<dd> &quot;Hotspots sind wichtig für eine flächendeckende Breitband-Versorgung. Nutzer können unterwegs via Laptop schnell und bequem ins Internet gehen&quot;, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. Die Sicherheit dieser Funknetze ist jedoch häufig problematisch. &quot;Wer ein öffentliches WLAN nutzt, sollte unbedingt Vorsorgemaßnahmen treffen - ansonsten können Unbefugte sehr leicht auf den eigenen Rechner zugreifen oder versendete Daten auslesen&quot;, so Kempf.</dd>
</dl>
<p>BITKOM gibt in Zusammenarbeit mit ›Deutschland sicher im Netz e.V.‹ Tipps für die sichere Nutzung von öffentlichen WLAN-Hotspots:</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>1. <strong>Netzwerkeinstellungen überprüfen</strong></p>
<p>Vor der Nutzung des öffentlichen Internetzugangs sollten Surfer unbedingt die Netzwerkeinstellungen des eigenen Betriebssystems überprüfen. Die Funktion &quot;Dateifreigabe&quot; ist zu deaktivieren: Dafür klickt man im Windows-Betriebssystem das Verzeichnis &quot;C:\Dokumente und Einstellungen\Eigene Dateien&quot; mit der rechten Maustaste an und wählt den Menüpunkt &quot;Freigabe und Sicherheit&quot; aus. Andere Hotspot-Nutzer können ansonsten unter Umständen auf die gespeicherten Dateien des eigenen Rechners zugreifen.</p>
<p>2. <strong>Hotspot manuell auswählen</strong></p>
<p>Die Anmelde- und Zugangsdaten des Hotspots müssen stimmen. Daher sollten Surfer den Hotspot grundsätzlich manuell auswählen. Eine automatische Verbindungsaufnahme durch das Betriebssystem ist nicht zu empfehlen.</p>
<p>3. <strong>Vorsicht bei sensiblen Daten</strong></p>
<p>Für den Umgang mit persönlichen Daten gilt beim Surfen in öffentlichen Hotspots besondere Vorsicht. Benutzernamen und Passwörter sollten unbedingt verdeckt eingegeben werden. Hochsensible Daten wie etwa beim Online-Banking sollten grundsätzlich nicht übertragen werden. Wer dennoch per Hotspot Geld überweisen muss, muss auf die Verschlüsselung der Verbindung achten. In der Adressleiste des Browsers sollte dann &quot;https://&quot; statt http:// vor der eigentlichen Adresse stehen. Zudem ist ein Schloss-Symbol erkennbar.</p>
<p>4. <strong>Neuesten Webbrowser nutzen</strong></p>
<p>Moderne Browser prüfen beim Surfen, ob die Zertifikate für sichere Verbindungen noch gültig sind. Daher sollte immer die neueste Version des Webbrowsers verwendet werden.</p>
<p>5. <strong>Verbindungsdauer so kurz wie möglich halten</strong></p>
<p>Um Hackern wenig Chancen für einen Angriff zu geben, sollten öffentliche Hotspots möglichst kurz genutzt werden. Stundenlanges Surfen ist bei der drahtlosen Internetnutzung im Hotel oder Café nicht zu empfehlen. Auch müssen die Kosten bedacht werden. Vor der Einwahl sollte man sich unbedingt über die Tarife und die allgemeinen Geschäftsbedingungen informieren.</p>
<p>6. <strong>UMTS als sichere Alternative</strong></p>
<p>Für regelmäßige Mobilsurfer gibt es eine sinnvolle Alternative: Eine UMTS-Datenkarte bietet wesentlich mehr Sicherheit. Die UMTS-Verbindung ist auf der Funkstrecke immer verschlüsselt. Außerdem entfällt die Suche nach dem nächsten Hotspot. In Städten ist UMTS praktisch flächendeckend verfügbar. In ländlichen Regionen besteht eine Basisversorgung durch den GPRS-Standard. Unter Umständen ist das mobile Surfen per UMTS sogar preiswerter: Mobilfunk-Datentarife gibt es bereits ab 10 Euro pro Monat.</p>
<p>7. <strong>Vor Viren und Schadprogrammen schützen</strong></p>
<p>Wie beim Surfen über ein Kabel gilt auch bei der drahtlosen Internetnutzung: Virenscanner, Firewalls und weitere Sicherheitsvorkehrungen müssen aktiviert und auf dem neuesten Stand sein. Zudem sollten Surfer nur mit eingeschränkten Benutzerrechten ins Netz gehen. Das erschwert die Installation von Schadprogrammen durch Dritte. Nach der Online-Sitzung sollten die Drahtlosschnittstellen (WLAN, Bluetooth, Infrarot) wieder deaktiviert werden.</p>
<h2 id="toc7">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.pressebox.de/?boxid=219504&amp;hit_ident=PM20081120x6958">Pressemitteilung</a> des <em>Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.</em> (BITKOM) vom <a href="http://19.11.2008">19.11.2008</a> [BoxID 219504].</li>
</ul>
    ]]></content>
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    <title>Web 2.0 im mittelständischen Handel</title>
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    <id>http://www.kefk.org/studien/internet/web_2_0_im_mittelstaendischen_handel</id>
    <published>2008-11-20T10:15:07+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T23:22:02+01:00</updated>
    <author>
      <name>Omega</name>
    </author>
    <category term="E-Commerce" />
    <category term="Mittelstand" />
    <category term="Studie" />
    <category term="Web 2.0" />
    <category term="Internet" />
    <category term="2008" />
    <category term="Deutschland" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Auch kleinere Händler nutzen das Internet inzwischen intensiv&lt;/strong&gt;. &lt;strong&gt;Web 2.0-Anwendungen stellen jedoch weiterhin die Ausnahme dar&lt;/strong&gt;. Dies ist eine Quintessenz der aktuellen Studie ›Internet im Handel 2008‹ des &lt;em&gt;E-Commerce-Center Handel&lt;/em&gt;, aus der nun erste Ergebnisse vorab veröffentlicht wurden.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Im Fokus der Studie steht die Frage, wie kleine und mittlere Händler das Internet nutzen: Welche Anwendungsmöglichkeiten werden in der Praxis eingesetzt? Welche Ziele werden verfolgt? Welche Probleme behindern das E-Business? Welche Rolle spielt Web 2.0?&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Web 2.0 ist für die meisten der mehr als 1.700 befragten Händler noch kein Thema.&lt;br /&gt;<br />
Zwar gaben nur 20,3 Prozent der Befragten an, den Begriff nicht zu kennen, die wenigsten nutzen jedoch entsprechende Optionen: 9,4 Prozent setzen interaktive Bewertungssysteme, 8,9 Prozent Tag-Wolken und 7,7 Prozent News-Feeds ein.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Auch kleinere Händler nutzen das Internet inzwischen intensiv</strong>. <strong>Web 2.0-Anwendungen stellen jedoch weiterhin die Ausnahme dar</strong>. Dies ist eine Quintessenz der aktuellen Studie ›Internet im Handel 2008‹ des <em>E-Commerce-Center Handel</em>, aus der nun erste Ergebnisse vorab veröffentlicht wurden.</p>
<p>Im Fokus der Studie steht die Frage, wie kleine und mittlere Händler das Internet nutzen: Welche Anwendungsmöglichkeiten werden in der Praxis eingesetzt? Welche Ziele werden verfolgt? Welche Probleme behindern das E-Business? Welche Rolle spielt Web 2.0?</p>
<p>Web 2.0 ist für die meisten der mehr als 1.700 befragten Händler noch kein Thema.<br />
Zwar gaben nur 20,3 Prozent der Befragten an, den Begriff nicht zu kennen, die wenigsten nutzen jedoch entsprechende Optionen: 9,4 Prozent setzen interaktive Bewertungssysteme, 8,9 Prozent Tag-Wolken und 7,7 Prozent News-Feeds ein.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>&quot;Auch kleinere Händler nutzen das Internet inzwischen zumeist ganz selbstverständlich&quot;, so Dr. Kai Hudetz, Leiter des E-Commerce-Center Handel. &quot;Der Vergleich mit den Ergebnissen unserer vier Vorläuferstudien aus den Jahren 1999 bis 2006 verdeutlicht die ungeheuer dynamische Entwicklung. Es zeigen sich aber auch enorme Unterschiede zwischen den Händlern: Während einige bereits aufwändige Anwendungen im Bereich des Kundenservice realisiert haben und teilweise bereits erhebliche Online-Umsätze erzielen, nutzen andere Unternehmen das Internet noch überwiegend für Online-Banking, E-Mail-Kommunikation und Informationsrecherche.&quot;</p>
<p>&quot;Die mit Web 2.0 konkret verbundenen Chancen sind vielen Händlern noch unklar&quot;, so Hudetz, &quot;viele Händler erkennen vor allem Risiken.&quot; An erster Stelle stehen dabei rechtliche Risiken und der Missbrauch der Anwendungen durch Nutzer bzw. Kunden. Diese Gefahren sehen jeweils mehr als 83 Prozent der Befragten. Dennoch planen zahlreiche Händler insbesondere die Integration von Bewertungssystemen (16,5 %)und Foren (15,0 %) in ihre Website.</p>
<h2 id="toc8">Weitere zentrale Ergebnisse der Studie</h2>
<ul>
<li> Die Nutzung des Internets hat seit der ersten Erhebung im Jahr 1999 für alle untersuchten Geschäftstätigkeiten erheblich zugenommen. Auch im Vergleich zu 2006 sind zumeist deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Zwar wird das Internet nach wie vor überwiegend als Informations- und Kommunikationsmedium genutzt, aufwändigere Anwendungen gewinnen jedoch zunehmend an Bedeutung. Der Versand von E-Mails, das Online-Banking und die Informationsrecherche über das Web sind mittlerweile auch in den kleinen Unternehmen Standard. Komplexere Anwendungen, wie insbesondere der Datenaustausch über das Internet und der Online-Kundenservice, zeigten den größten Zuwachs in den letzten beiden Jahren.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die elektronische Beschaffung, das so genannte E-Procurement, hat im Vergleich zu den vorherigen Studien erheblich an Bedeutung gewonnen. Mehr als 70 % der befragten Unternehmen beschaffen Güter über das Internet. Auch wenn dies vielfach nur im geringfügigen Ausmaß geschieht, so entfällt bei den Befragten durchschnittlich etwa ein Drittel des Beschaffungsvolumens auf diesen Kanal. Die Werte der Güter für den Weiterverkauf liegen nur geringfügig unter denen der Güter für den Eigenbedarf, wie bspw. Büromaterial.</li>
</ul>
<ul>
<li> Der auf den Online-Handel entfallende Umsatzanteil hat sich im Vergleich zur Vorgängerstudie erneut deutlich erhöht: Im Jahr 2007 realisierten die befragten Unternehmen durchschnittlich 9,2 % ihres Umsatzes online, im Jahr 2005 waren es noch 6,0 %. Auch wenn diese Zahlen nicht für den gesamten Handel repräsentativ sind, so machen sie doch die dynamische Entwicklung des Online- Handels deutlich. Es zeigt sich aber auch, dass sich der Online-Umsatz inzwischen auf mehr Konkurrenten verteilt: Die durchschnittlichen Online- Umsätze der Händler, die auch online vertreiben, sind seit 2005 weitgehend unverändert. Die Werte für das Endkundengeschäft und das Firmengeschäft unterscheiden sich kaum. Im B2C-Bereich realisieren 53,2 % der befragten Unternehmen mit Online-Vertrieb mehr als 5 % ihres Umsatzes über diesen Kanal, im B2B-Bereich sind es 60,1 %.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die zunehmende Breitbandnutzung bietet den Händlern mehr Möglichkeiten zur Produkt- bzw. Leistungspräsentation. Immerhin 37,1 % der Befragten passten ihre Website im vergangenen Jahr entsprechend an. In der überwiegenden Mehrzahl geschah dies durch das Hinzufügen weiterer Bilder und Grafiken(83,6 %) sowie zusätzlicher Textinhalte (62,9 %). Multimediale Inhalte (21,4 %)waren noch von nachrangiger Bedeutung.</li>
</ul>
<h2 id="toc9">Über die Studie</h2>
<p>Zum Untersuchungsdesign und -hintergrund: Die Studie basiert auf einer Befragung von 1.702 Handelsunternehmen, die über das E-Commerce-Center Handel am Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln und zahlreiche Kooperationspartner angesprochen wurden. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und von 50 Industrieund Handelskammern sowie weiteren Kooperationspartnern unterstützt. Die Befragung wurde online durchgeführt und fand zwischen 2. Juni und 28. Juli 2008 statt. Zusätzlich wurde im gleichen Zeitraum von ausgewählten Kooperationspartnern eine schriftliche Befragung durchgeführt. Diese Untersuchung basiert auf vier Vorläuferstudien aus den Jahren 1999, 2002, 2004 und 2006 und ermöglicht damit entsprechende Zeitreihenanalysen. Thematischer Schwerpunkt der aktuellen Untersuchung waren Web 2.0-Anwendungen.</p>
<h2 id="toc10">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.pressebox.de/?boxid=219597&amp;hit_ident=PM20081120x6958">Pressemitteilung</a> des <em>E-Commerce-Center Handel am Institut für Handelsforschung</em> vom <a href="http://19.11.2008">19.11.2008</a> [BoxID 219597].</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Zehn Jahre Gefängnis für Salidschon Abdurachmanow</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/medien/pressefreiheit/zehn_jahre_gefaengnis_fuer_salidschon_abdurachmanow" />
    <id>http://www.kefk.org/medien/pressefreiheit/zehn_jahre_gefaengnis_fuer_salidschon_abdurachmanow</id>
    <published>2008-11-19T20:50:44+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T00:54:14+01:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Pressefreiheit" />
    <category term="Medien" />
    <category term="2008" />
    <category term="Reporter ohne Grenzen" />
    <category term="Usbekistan" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Reporter ohne Grenzen&lt;/em&gt; (ROG) verurteilt die heutige Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von Karakalpakstan, an der &lt;strong&gt;zehnjährigen Haftstrafe für Salidschon Abdurachmanow wegen angeblichen Drogenhandels&lt;/strong&gt; festzuhalten.&lt;/p&gt;<br />
&lt;dl&gt;<br />
&lt;dd&gt; &amp;quot;Die Entscheidung bestätigt unsere Befürchtungen: Die usbekische Regierung hat nichts für die Verbesserung der Lage der Menschenrechte und Pressefreiheit getan. Journalisten, die unabhängig und unerschrocken berichten, werden immer noch verfolgt und bestraft&amp;quot;, erklärt ROG.&lt;/dd&gt;<br />
&lt;/dl&gt;<br />
&lt;p&gt;Das Oberste Gericht in Nukus, der Hauptstadt der usbekischen Teilrepublik Karakalpakstan, hat sein Berufungsurteil nach einer fast fünfstündigen Verhandlung gefällt. Das Gericht hat seine Entscheidung nicht begründet und Argumente zur Verteidigung des Angeklagten nicht berücksichtigt. Bahrom Abdurachmanow, der Anwalt und Bruder des Journalisten, hat einige problematische Aspekte der Anklage vorgetragen, um zu beweisen, dass die Verhaftung von Abdurachmanow geplant gewesen ist und die Behörden die Absicht hatten, den kritischen Journalisten zu bestrafen.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) verurteilt die heutige Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von Karakalpakstan, an der <strong>zehnjährigen Haftstrafe für Salidschon Abdurachmanow wegen angeblichen Drogenhandels</strong> festzuhalten.</p>
<dl>
<dd> &quot;Die Entscheidung bestätigt unsere Befürchtungen: Die usbekische Regierung hat nichts für die Verbesserung der Lage der Menschenrechte und Pressefreiheit getan. Journalisten, die unabhängig und unerschrocken berichten, werden immer noch verfolgt und bestraft&quot;, erklärt ROG.</dd>
</dl>
<p>Das Oberste Gericht in Nukus, der Hauptstadt der usbekischen Teilrepublik Karakalpakstan, hat sein Berufungsurteil nach einer fast fünfstündigen Verhandlung gefällt. Das Gericht hat seine Entscheidung nicht begründet und Argumente zur Verteidigung des Angeklagten nicht berücksichtigt. Bahrom Abdurachmanow, der Anwalt und Bruder des Journalisten, hat einige problematische Aspekte der Anklage vorgetragen, um zu beweisen, dass die Verhaftung von Abdurachmanow geplant gewesen ist und die Behörden die Absicht hatten, den kritischen Journalisten zu bestrafen.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Abdurachmanow wurde am 10. Oktober 2008 durch ein Gericht in Nukus zu einer zehnjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Die anfängliche Anklage, &quot;Drogenkonsum ohne Absicht des Weiterverkaufs&quot;, wurde fallengelassen, nachdem medizinische Untersuchungen bewiesen haben, dass der Journalist keine Drogen konsumiert hatte. Abdurachmanow wurde anschließend auf Basis des Artikels 25-273, Abs. 5 des Strafgesetzbuchs wegen &quot;Drogenhandels mit Absicht des Weiterverkaufs&quot; verurteilt.</p>
<p>Während des heutigen Berufungsverfahrens stellten die Richter keine Fragen über die Herkunft der Drogen oder über die angeblichen Drogenkunden von Abdurachmanow. Dagegen befragte das Gericht den Journalisten lange über seinen Einsatz für die Menschenrechte.</p>
<dl>
<dd> &quot;Es gibt noch eine weitere Möglichkeit einer Berufung. Wir hoffen, dass Salidschon Abdurachmanow bei einer Verhandlung vor dem Obersten Gerichtshof Usbekistans angehört wird. Wir appellieren an die Behörden, sich von den gerichtlichen Instanzen in Karakalpakstan zu distanzieren und den Journalisten und Menschenrechtsaktivisten freizusprechen&quot;, so ROG.</dd>
</dl>
<h2 id="toc11">Quelle</h2>
<ul>
<li> Pressemitteilung von <em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) vom 19. November 2008.</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Mordprozess im Fall Anna Politkowskaja: Verhandlung doch nicht öffentlich</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/medien/meinungsfreiheit/mordprozess_im_fall_anna_politkowskaja_verhandlung_doch_nicht_oeffentlich" />
    <id>http://www.kefk.org/medien/meinungsfreiheit/mordprozess_im_fall_anna_politkowskaja_verhandlung_doch_nicht_oeffentlich</id>
    <published>2008-11-19T18:47:12+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T00:50:38+01:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Meinungsfreiheit" />
    <category term="Strafrecht" />
    <category term="Medien" />
    <category term="2008" />
    <category term="Reporter ohne Grenzen" />
    <category term="Russland" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Reporter ohne Grenzen&lt;/em&gt; (ROG) ist empört über die Entscheidung, den &lt;strong&gt;Prozess gegen die mutmaßlichen Mörder von Anna Politkowskaja nun doch unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu verhandeln&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Heute hat der Vorsitzende Richter im Prozess, Jewgeni Subow, seinen Beschluss vom 17. Oktober, den Prozess für die Öffentlichkeit und Pressevertreter zu öffnen, wieder&lt;br /&gt;<br />
rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Die Geschworenen hätten angekündigt, den Gerichtsaal nicht zu betreten, solange die Presse anwesend ist, begründete Subow seine Entscheidung. Am heutigen Verhandlungstag waren viele Medienvertreter im Gericht anwesend.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) ist empört über die Entscheidung, den <strong>Prozess gegen die mutmaßlichen Mörder von Anna Politkowskaja nun doch unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu verhandeln</strong>.</p>
<p>Heute hat der Vorsitzende Richter im Prozess, Jewgeni Subow, seinen Beschluss vom 17. Oktober, den Prozess für die Öffentlichkeit und Pressevertreter zu öffnen, wieder<br />
rückgängig gemacht.</p>
<p>Die Geschworenen hätten angekündigt, den Gerichtsaal nicht zu betreten, solange die Presse anwesend ist, begründete Subow seine Entscheidung. Am heutigen Verhandlungstag waren viele Medienvertreter im Gericht anwesend.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<dl>
<dd> &quot;Die Meinung der Geschworenen muss gehört werden. Aber, dass der Prozess hinter verschlossenen Türen stattfindet, ist nicht die richtige Lösung. Angesichts dieser Entscheidung ist zweifelhaft, ob die Ankündigung der Behörden, Licht in den Fall zu bringen und die Mörder zu bestrafen, aufrichtig war&quot;, kritisiert ROG.</dd>
</dl>
<p>Auch der Sohn von Anna Politkowskaja, Ilja Politkowski, kritisiert die Entscheidung des Gerichts.</p>
<dl>
<dd> &quot;Ich möchte auch nicht, dass der Prozess in großer Unordnung stattfindet. Aber es hätte einen Konsens geben können, indem eine geringere Zahl von Journalisten im Gerichtssaal zugelassen worden wäre&quot;, sagte Ilja Politkowski.</dd>
</dl>
<p>Dimitri Muratow, Chefredakteur der Zeitung Nowaya Gazeta, für die Anna Politkowskaja gearbeitet hatte, sprach von einer &quot;beschämenden&quot; Entscheidung:</p>
<dl>
<dd> &quot;Wir hatten das erwartet&quot;, sagte der Chefredakteur. &quot;Innerhalb von nur zwei Tagen haben sie einen Vorwand gefunden, um den Prozess hinter verschlossenen Türen stattfinden zu lassen. Das ist ein Intrigenspiel&quot;, erklärte der Journalist weiter.</dd>
</dl>
<p>Auch die Anwälte der beiden Parteien haben gegen diese Entscheidung protestiert. Nach Informationen der russischen Internetzeitung Gazeta.ru sagte Murad Mussajew, der Verteidiger der Angeklagten, es gebe überhaupt keine legale Grundlage für diese Entscheidung. Der Fall wäre anders, wenn die Geschworenen unter Druck gesetzt worden wären. Aber hier ginge es um<br />
Fotoapparate und Kameras und nicht um Waffen.</p>
<p>Die Anwältin der Familie Politkowskaja, Karina Moskalenko, sagte:</p>
<dl>
<dd> &quot;Die Geschworenen hatten die Möglichkeit, wegen Befangenheit abzulehnen oder anzugeben, dass sie Drohungen erhalten haben. Ihnen muss glaubhaft zugesichert werden, dass sie weder die Presse noch die russische Öffentlichkeit fürchten müssen.&quot;</dd>
</dl>
<h2 id="toc12">Quelle</h2>
<ul>
<li> Pressemitteilung von <em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) vom 19. November 2008.</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Online-Agenturen sehen sich als Gewinner der Finanz- und Wirtschaftskrise</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/umfragen/marketing/online_agenturen_sehen_sich_als_gewinner_der_finanz_und_wirtschaftskrise" />
    <id>http://www.kefk.org/umfragen/marketing/online_agenturen_sehen_sich_als_gewinner_der_finanz_und_wirtschaftskrise</id>
    <published>2008-11-19T16:32:35+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T08:39:01+01:00</updated>
    <author>
      <name>Omega</name>
    </author>
    <category term="Finanzkrise" />
    <category term="Marketing" />
    <category term="Umfrage" />
    <category term="Wirtschaftskrise" />
    <category term="Internet" />
    <category term="2008" />
    <category term="Horizont" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die deutschen Online-Agenturen sind überzeugt, gestärkt aus der Finanz- und Wirtschaftskrise hervorzugehen&lt;/strong&gt;. Das ergab eine Umfrage der Marketingzeitung &lt;em&gt;Horizont&lt;/em&gt; unter führenden Newmedia-Diensleistern.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Deren Einschätzung nach werden Marketingchefs in den kommenden Monaten gezwungen sein, besonders sparsam und effizient zu agieren. Und das führe sie automatisch zum erhöhten Einsatz des Internets.&lt;/p&gt;<br />
&lt;dl&gt;<br />
&lt;dd&gt; &amp;quot;Die Krise forciert den Wandel. Unternehmen analysieren verstärkt die Kanäle und hinterfragen den Kommunikationsmix. Das wertet Direct Response und damit auch das Internet auf&amp;quot;, sagt Marco Seiler, CEO von Deutschlands viertgrößter Online-Agentur Syzygy in Bad Homburg.&lt;/dd&gt;<br />
&lt;/dl&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Die deutschen Online-Agenturen sind überzeugt, gestärkt aus der Finanz- und Wirtschaftskrise hervorzugehen</strong>. Das ergab eine Umfrage der Marketingzeitung <em>Horizont</em> unter führenden Newmedia-Diensleistern.</p>
<p>Deren Einschätzung nach werden Marketingchefs in den kommenden Monaten gezwungen sein, besonders sparsam und effizient zu agieren. Und das führe sie automatisch zum erhöhten Einsatz des Internets.</p>
<dl>
<dd> &quot;Die Krise forciert den Wandel. Unternehmen analysieren verstärkt die Kanäle und hinterfragen den Kommunikationsmix. Das wertet Direct Response und damit auch das Internet auf&quot;, sagt Marco Seiler, CEO von Deutschlands viertgrößter Online-Agentur Syzygy in Bad Homburg.</dd>
</dl>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<dl>
<dd> &quot;Mit nachweislich erfolgreichen vertriebsfördernden Maßnahmen stellen wir in Krisenzeiten einen Teil der Lösung dar und nicht einen Teil des Kostenproblems&quot;, ergänzt Michael Bassier, Geschäftsführer der OberhausenerAgentur BBK, die unter anderem Porsche, McKinsey und Fujitsu Siemens zu ihren Kunden zählt.</dd>
</dl>
<p>Die Auftragslage gibt den Agenturchefs recht. Bei der Umfrage klagt lediglich ein Anbieter über eine krisenbedingte Auftragsstornierung. Von aggressiven Preis-verhandlungen ist - anders als beim Zusammenbruch der New Economy - überhaupt nicht die Rede. Auch nicht bei den stark gebeutelten Autoherstellern und Finanzdienstleistern. Im Gegenteil: &quot;<em>Bei BMW gewinnen die Internetprojekte an Priorität</em>&quot;, berichtet Thomas Strerath, CEO des BMW-Betreuers Ogilvy One in Frankfurt.</p>
<p>Ähnliche Tendenzen sind im Finanzsektor zu beobachten. So will etwa der Deutsche Sparkassen- und Giroverband nach eigenen Angaben seine Web-Strategie &quot;<em>weiter forcieren und damit auch die Präsenz im Onlinekanal erhöhen</em>&quot;.</p>
<p>Auch die Deutsche Bank nimmt zusätzliches Geld in die Hand, um via Internet verstärkt Endverbraucherprodukte zu verkaufen. Folglich gehen die Online-Dienstleister davon aus, dass sich ihr Wachstum nur leicht verlangsamt. Der Düsseldorfer Anbieter Euroweb erwartet für 2009 ein Umsatzplus von 30 Prozent. Ogilvy One in Frankfurt rechnet mit 25 und der Ortsrivale Neue Digitale/Razorfish mit 20 Prozent.</p>
<p>Der kompletten Artikel erscheint in der <em>Horizont</em>-Ausgabe 47/2008 vom 20. November 2008.</p>
<h2 id="toc13">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.presseportal.de/pm/35681/1304895/horizont">Pressemitteilung</a> der <em>Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag/Horizont</em> vom 19.11.2008.</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>OpenLiberty.org gibt ArisID frei</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/software/development/openliberty_org_gibt_arisid_frei" />
    <id>http://www.kefk.org/software/development/openliberty_org_gibt_arisid_frei</id>
    <published>2008-11-19T15:41:47+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T08:48:51+01:00</updated>
    <author>
      <name>Omega</name>
    </author>
    <category term="Application Programming Interface" />
    <category term="Development" />
    <category term="Framework" />
    <category term="Identitätsmanagement" />
    <category term="Liberty Identity Governance Framework" />
    <category term="Software" />
    <category term="2008" />
    <category term="OpenLiberty.org" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;OpenLiberty.org&lt;/strong&gt; gab heute die &lt;strong&gt;Einführung von ArisID&lt;/strong&gt; bekannt, der ersten Open-Source-Software, die &lt;strong&gt;Liberty Identity Governance Framework&lt;/strong&gt;(IGF)- Komponenten implementiert.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Die ArisID-API gibt Entwicklern in Unternehmen und auch Systemarchitekten eine Bibliothek an die Hand, mit deren Hilfe sie professionelle identitätsbezogene protokollübergreifende Anwendungen entwickeln können. Zugleich schafft die Programmierschnittstelle die Grundlage dafür, dass Unternehmen Identitätsanforderungen von Geschäftsanwendungen anhand der Spezifikationen der deklarativen IGF-Richtlinien verwalten und prüfen können.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Die ArisID-API implementiert die Sprache CARML (Client Attribute Requirements Markup Language) und die Anfang des Jahres von der Liberty Alliance herausgegebenen Privacy-Constraints-IGF-Spezifikationen. ArisID zeigt, wie CARML und Privacy-Constraints-Verfahren von Entwicklern eingesetzt werden können, um deklarative Identitätsanwendungen zu erstellen.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>OpenLiberty.org</strong> gab heute die <strong>Einführung von ArisID</strong> bekannt, der ersten Open-Source-Software, die <strong>Liberty Identity Governance Framework</strong>(IGF)- Komponenten implementiert.</p>
<p>Die ArisID-API gibt Entwicklern in Unternehmen und auch Systemarchitekten eine Bibliothek an die Hand, mit deren Hilfe sie professionelle identitätsbezogene protokollübergreifende Anwendungen entwickeln können. Zugleich schafft die Programmierschnittstelle die Grundlage dafür, dass Unternehmen Identitätsanforderungen von Geschäftsanwendungen anhand der Spezifikationen der deklarativen IGF-Richtlinien verwalten und prüfen können.</p>
<p>Die ArisID-API implementiert die Sprache CARML (Client Attribute Requirements Markup Language) und die Anfang des Jahres von der Liberty Alliance herausgegebenen Privacy-Constraints-IGF-Spezifikationen. ArisID zeigt, wie CARML und Privacy-Constraints-Verfahren von Entwicklern eingesetzt werden können, um deklarative Identitätsanwendungen zu erstellen.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Der deklarative Open-Source-Ansatz von ArisID legt fest, welche identitätsbezogenen Transaktionen durchgeführt werden können, und stellt so sicher, dass Anwendungen nur Identitätsinformationen nutzen, die für die Abwicklung der Transaktion auch wirklich notwendig sind. Auf diese Weise können Entwickler sichere, professionelle und identitätsbezogene Anwendungen erstellen, die sehr einfach zu überprüfen sind und personenbezogene Informationen (PII) von Personen, die professionelle, identitätsbezogene Transaktionen durchführen, wie z.B. die Sozialversicherungsnummer oder Kreditinformationen, schützen.</p>
<p>ArisID ist die erste Freigabe des Aristotle-Projekts, einer Open-Source-Gemeinde im Rahmen von OpenLiberty.org, die mit der Entwicklung einer einzigen Open-Source-API für existierende Identitätstechnologien befasst ist.</p>
<p>Ziel des Projekts ist es, eine protokollübergreifende Open-Source-Programmierschnittstelle und zahlreiche ArisID-Informationszulieferer zu schaffen und Entwicklern so die Möglichkeit zu geben, auf Identitätsdaten zuzugreifen, diese zu aktualisieren und identitätsbezogenen Daten mithilfe beliebiger Identitätsprotokolle und unter Berücksichtigung der IGF-Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien einzusetzen. Mit der heute freigegebenen Version von ArisID können Entwickler bereits mithilfe von SQL-Datenbanken und LDAP-Directories an Anwendungen arbeiten, wobei weitere Versionen für Federation-Protokolle wie SAML, Liberty Identity Web Services (ID-WSF), OpenID und WS-Trust folgen werden.</p>
<dl>
<dd> &quot;Die Freigabe der deklarativen ArisID-API ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der Weiterentwicklung identitätsbezogener Open-Source-Systeme, die auf IGF-Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien beruhen&quot;, so Brett McDowell, geschäftsführender Direktor der Liberty Alliance. &quot;Mit der ArisID-API verfügen Systemarchitekten und Entwickler im Unternehmen nun über eine professionelle Open-Source-Software, die es ihnen ermöglicht, mit der Erstellung auf IGF beruhender Anwendungen und Produkte zu beginnen.&quot;</dd>
</dl>
<h2 id="toc14">Förderung gemeinschaftlicher, deklarativer Identitätsdienste und -Anbieter</h2>
<p>Die wachsende Gemeinde um das Aristotle-Projekt arbeitet nach der Prämisse, dass die Speicherung von Identitätsinformationen in einem einzigen Datenspeicher bzw. durch einen spezifischen Anbieter nicht den Anforderungen aller Anwendungen entsprechen kann. In der realen Welt wird es immer mehrere gültige Quellen für Identitätsinformationen geben, auf die über ein oder viele Identitätsdienstprotokolle zugegriffen werden muss. Diese werden häufig vom Endanwender bzw. vom Unternehmen, das die Anwendung betreibt, bestimmt.</p>
<p>Dank der protokollübergreifenden API von ArisID können Entwickler eine einzige, deklarative Anwendung erstellen, die sämtliche Identitätsquellen im Rahmen des Gesamtunternehmens nutzen kann. Dies vereinfacht den Entwicklungsprozess, erhöht die Flexibilität und sorgt dafür, dass das Unternehmen den Einsatz von Identitätsinformationen sowohl für Datenschutz- als auch für Netzwerkzwecke überprüfen kann.</p>
<dl>
<dd> &quot;Qualcomm setzt eine Mischung kommerzieller, Open-Source- und hauseigener Anwendungen ein, um mehrere Geschäfts- und hochentwickelte technische Abläufe zu unterstützen. Die Anwendungen müssen flexibel, in den Prozessablauf integriert und in hohem Masse kooperativ sein und trotzdem hochentwickelten und einheitlichen Sicherheitsrichtlinien entsprechen&quot;, so Steven Polaski, Leitender Direktor Informationstechnologie und Chefarchitekt bei Qualcomm. &quot;Wir sehen die Übernahme des IGF von Liberty und die Verfügbarkeit offener Referenz-Implementierungen als notwendigen Schritt, um die Kosten und die Komplexität &quot;identitätsverdrahtender&quot; Anwendungen (&quot;identity wiring&quot; applications) für Identitätsdienste und Unternehmensrichtlinien zu verringern.&quot;</dd>
</dl>
<p>Gleichzeitig mit der heutigen Mitteilung hat das Projekt Aristotle eine Vorschau auf einen ArisID-Informationslieferanten unter OpenLiberty.org bereitgestellt. Mitglieder des Aristotle-Projekts arbeiten darüber hinaus auch mit der Open-Source-Gemeinde, der weltweiten Identitätsbranche und Identitätsanbietern an der Entwicklung weiterer ArisID-Informationslieferanten zusammen. Einzelpersonen und Unternehmen, die an einer Zusammenarbeit im Rahmen der weiteren Entwicklung von ArisID-Informationslieferanten und deklarativen Open-Source-Identitätssystemen interessiert sind, sind aufgerufen, der Projektgemeinde um Aristotle unter OpenLiberty.org beizutreten.</p>
<dl>
<dd> &quot;Die ArisID-API kann eine ganze Reihe von Identitätsproblemen lösen, denen sich IT-Architekten, Anwendungsentwickler und Revisoren gegenübersehen&quot;, erklärte Gerry Gebel, Vice President und Service Director bei der Burton Group. &quot;CARML und die anderen IGF-Komponenten bieten grössere Transparenz bezüglich der Nutzung potenziell sensibler Daten, verschieben die Anwendungsarchitektur in Richtung eines Ansatzes, bei dem Sicherheit aus den Geschäftsabläufen ausgegliedert wird, und bieten darüber hinaus eine Service-artige Schnittstelle, die von der Komplexität der zugrundeliegenden Identitätsspeicher abstrahiert.&quot;</dd>
</dl>
<h2 id="toc15">ArisID-Webcast am 11. Dezember</h2>
<p>Die von Phil Hunt, dem Leiter des mit OpenLiberty.org durchgeführten Aristotle-Projekts, moderierte einstündige öffentliche Sitzung bietet Teilnehmern einen Überblick über die ArisID-API. Des Weiteren sollen die Vorteile für Entwickler und Unternehmen erörtert und ein Ausblick auf die weiteren Pläne des Aristotle-Projekts geboten werden. Entwickler erfahren, wie sie mit dem Einsatz von ArisID beginnen können, um auf IGF beruhende Anwendungen zu erstellen; die Identitätsgemeinde und Anbieter erfahren, wie die Open-Source-API von ArisID und Informationslieferanten dazu beitragen, protokollübergreifende Identitäts-Verwaltungsanfoderungen zu erfüllen.</p>
<h2 id="toc16">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://tinyurl.com/62g8gr">Weitergehende Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten für die Internet-Übertragung</a></li>
</ul>
<h2 id="toc17">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.presseportal.de/pm/70402/1304877/openliberty_org">Pressemitteilung</a> von <em>OpenLiberty.org</em> vom 19.11.2008.</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Kontrolle des Gaspreises gemäß § 315 BGB nach Tariferhöhung des Gasversorgers</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/recht/bundesgerichtshof/kontrolle_des_gaspreises_gemaess_%C2%A7_315_bgb_nach_tariferhoehung_des_gasversorgers" />
    <id>http://www.kefk.org/recht/bundesgerichtshof/kontrolle_des_gaspreises_gemaess_%C2%A7_315_bgb_nach_tariferhoehung_des_gasversorgers</id>
    <published>2008-11-19T15:41:32+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T23:46:08+01:00</updated>
    <author>
      <name>Omega</name>
    </author>
    <category term="Gasversorgung" />
    <category term="Recht" />
    <category term="Wirtschaft" />
    <category term="1983" />
    <category term="2005" />
    <category term="2006" />
    <category term="2008" />
    <category term="AG Dinslaken" />
    <category term="Bundesgerichtshof" />
    <category term="Deutschland" />
    <category term="LG Duisburg" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte darüber zu entscheiden, ob der allgemeine &lt;strong&gt;Tarif eines Gasversorgungsunternehmens&lt;/strong&gt; im Sinne von § 4 Abs. 1 Satz 1 AVBGasV insgesamt oder, soweit er erhöht worden ist, der &lt;strong&gt;gerichtlichen Billigkeitskontrolle nach § 315 BGB&lt;/strong&gt; unterliegt und welche Anforderungen dabei an das Vorbringen des Gasversorgers zu stellen sind.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Die Beklagte, ein kommunales Gasversorgungsunternehmen, beliefert den Kläger seit 1983 als Tarifkunden mit Gas. Zum 1. Januar 2005, 1. Oktober 2005 und 1. Januar 2006 erhöhte sie jeweils ihren Arbeitspreis. Der Kläger leistete auf die Jahresrechnung 2005 und auf Abschlagsrechnungen für das Jahr 2006 nur Teilbeträge und behielt 594,84 € ein, weil er die (erhöhten) Gaspreise der Beklagten für unbillig hielt.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Die Beklagte hat diesen Betrag im Wege der Widerklage geltend gemacht. Das Amtsgericht hat der Widerklage stattgegeben. Das Landgericht hat sie auf die Berufung des Klägers abgewiesen mit der Begründung, die von der Beklagten verlangten Preise seien einer Billigkeitskontrolle (§ 315 BGB) zu unterziehen; eine solche sei jedoch nicht möglich, weil die Beklagte ihrer Darlegungslast nicht nachgekommen sei.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte darüber zu entscheiden, ob der allgemeine <strong>Tarif eines Gasversorgungsunternehmens</strong> im Sinne von § 4 Abs. 1 Satz 1 AVBGasV insgesamt oder, soweit er erhöht worden ist, der <strong>gerichtlichen Billigkeitskontrolle nach § 315 BGB</strong> unterliegt und welche Anforderungen dabei an das Vorbringen des Gasversorgers zu stellen sind.</p>
<p>Die Beklagte, ein kommunales Gasversorgungsunternehmen, beliefert den Kläger seit 1983 als Tarifkunden mit Gas. Zum 1. Januar 2005, 1. Oktober 2005 und 1. Januar 2006 erhöhte sie jeweils ihren Arbeitspreis. Der Kläger leistete auf die Jahresrechnung 2005 und auf Abschlagsrechnungen für das Jahr 2006 nur Teilbeträge und behielt 594,84 € ein, weil er die (erhöhten) Gaspreise der Beklagten für unbillig hielt.</p>
<p>Die Beklagte hat diesen Betrag im Wege der Widerklage geltend gemacht. Das Amtsgericht hat der Widerklage stattgegeben. Das Landgericht hat sie auf die Berufung des Klägers abgewiesen mit der Begründung, die von der Beklagten verlangten Preise seien einer Billigkeitskontrolle (§ 315 BGB) zu unterziehen; eine solche sei jedoch nicht möglich, weil die Beklagte ihrer Darlegungslast nicht nachgekommen sei.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Die dagegen gerichtete Revision der Beklagten hatte Erfolg. Sie führte zur Aufhebung und Zurückverweisung des Verfahrens an das Berufungsgericht, weil das Berufungsgericht die Anforderungen an die Darlegungs- und Beweislast des Versorgers rechtsfehlerhaft überspannt hat.</p>
<p>Der Bundesgerichtshof hat offen gelassen, ob der Kläger die Tarife der Beklagten insgesamt beanstandet oder ob er sich nur gegen die Tariferhöhungen gewandt hat. In beiden Fällen unterliegen allein die Tariferhöhungen einer gerichtlichen Billigkeitskontrolle gemäß § 315 BGB, weil sie von dem Versorger auf der Grundlage von § 4 Abs. 1 und 2 AVBGasV einseitig vorgenommen werden. Für eine umfassende gerichtliche Überprüfung allgemeiner Tarife eines Gasversorgers im Sinne von § 10 EnWG 1998 (§ 36 EnWG 2005), § 4 AVBGasV ist dagegen kein Raum (Bestätigung von BGHZ 172, 315). Soweit der Kunde die Tarife bei Abschluss des Liefervertrages oder später akzeptiert, werden sie Gegenstand der vertraglichen Vereinbarung. Vertragspreise können zwar nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs einer gerichtlichen Kontrolle in entsprechender Anwendung von § 315 BGB unterliegen, wenn der Anbieter, wie die Beklagte, eine Monopolstellung innehat. Die Analogie zu § 315 BGB würde jedoch bei den allgemeinen Tarifen für Gas der Intention des Gesetzgebers zuwiderlaufen, der - anders als für die Strompreise - eine staatliche Prüfung und Genehmigung dieser Tarife wiederholt abgelehnt hat. Der Preissockel, der durch den vertraglich vereinbarten Tarif gebildet wird, ist deshalb auch einer Billigkeitskontrolle durch staatliche Gerichte entzogen.</p>
<p>Die nach § 315 Abs. 1 BGB dem Gasversorger obliegende Darlegung und der von ihm zu führende Beweis dafür, dass die Tariferhöhungen der Billigkeit entsprechen, brauchen danach nicht den gesamten Tarif zu umfassen. Die Billigkeit einer Tariferhöhung ist schlüssig vorgetragen, wenn der Versorger für den maßgeblichen Zeitraum darlegt, dass sich seine Bezugskosten entsprechend erhöht haben und nicht durch einen Rückgang sonstiger Kosten der Gasversorgung ganz oder teilweise ausgeglichen worden sind. Dabei muss er nicht notwendig die absolute Höhe seiner Bezugspreise angeben und die Bezugsverträge mit seinen Lieferanten vorlegen. Es reicht aus, wenn er vorträgt, dass und in welchem Umfang sich aufgrund von Preisänderungsklauseln in den Bezugsverträgen seine Bezugspreise erhöht haben; Beweis dafür kann er auch durch Zeugen anbieten.</p>
<p>Ferner kann für die Unbilligkeit einer Tariferhöhung von Bedeutung sein, ob der Versorger im Verhältnis zu seinem Vorlieferanten Preisanpassungsklauseln und Preissteigerungen akzeptiert hat, die er - auch unter Berücksichtigung des ihm zuzubilligenden unternehmerischen Entscheidungsspielraums - ohne die Möglichkeit einer Weitergabe durch Tariferhöhung aus betriebswirtschaftlichen Gründen vermieden hätte. Dafür, dass dies bei der von der Beklagten angeführten Ölpreisbindung der Fall gewesen wäre, gab es jedoch nach dem Parteivortrag keine Anhaltspunkte. Unerheblich ist, ob der Versorger die Steigerung der Gasbezugskosten durch zurückgehende Kosten in anderen Unternehmensbereichen außerhalb der Gassparte hätte auffangen können.</p>
<p>Für den Fall, dass im weiteren Verlauf des Verfahrens der von der Beklagten angebotene Zeugenbeweis für die von ihr behauptete Bezugskostensteigerung nicht ausreichen sollte, um die Überzeugung des Tatrichters von dieser Tatsache zu begründen, und es deshalb der Einholung eines Sachverständigengutachtens bedürfen sollte, für das die Beklagten weitere Geschäftsunterlagen vorlegen müsste, hat der Senat darauf hingewiesen, dass ein verfassungsrechtlich geschütztes Geheimhaltungsinteresse an Geschäftsdaten nicht von vornherein mit der Begründung verneint werden kann, der Gasversorger müsse für die durch § 315 BGB angeordnete gerichtliche Überprüfung alle erforderlichen Unterlagen und Kalkulationen uneingeschränkt offen legen. Das nach Art. 12 Abs. 1 GG geschützte Interesse des Gasversorgers an der Geheimhaltung konkret begründeter Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse ist mit dem Gebot effektiven Rechtsschutzes abzuwägen und - unter Inanspruchnahme der prozessualen Möglichkeiten der §§ 172 ff. GVG - so weit wie möglich auszugleichen.</p>
<h2 id="toc18">Fundstellen</h2>
<ul>
<li> Urteil vom 19. November 2008 - VIII ZR 138/07</li>
<li> AG Dinslaken - Urteil vom 13. Juli 2006 - 31 C 295/05</li>
<li> LG Duisburg - Urteil vom 10. Mai 2007 - 5 S 76/06 </li>
</ul>
<h2 id="toc19">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://presseservice.pressrelations.de/standard/result_main.cfm?r=346888&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm">Pressemitteilung</a> des <em>Bundesgerichtshofs</em> (BGH) vom 19.11.2008.</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Das Internet ist den Deutschen wichtiger als das Auto</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/umfragen/medien/das_internet_ist_den_deutschen_wichtiger_als_das_auto" />
    <id>http://www.kefk.org/umfragen/medien/das_internet_ist_den_deutschen_wichtiger_als_das_auto</id>
    <published>2008-11-19T13:54:26+01:00</published>
    <updated>2008-11-19T14:01:30+01:00</updated>
    <author>
      <name>Omega</name>
    </author>
    <category term="Hardware" />
    <category term="Mediennutzung" />
    <category term="Notebook" />
    <category term="Personenverkehr" />
    <category term="Trendforschung" />
    <category term="Umfrage" />
    <category term="Internet" />
    <category term="Medien" />
    <category term="Multimedia" />
    <category term="2008" />
    <category term="AMD" />
    <category term="Deutschland" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;80 Prozent der Deutschen können sich ein Leben ohne Internetzugang nicht mehr vorstellen&lt;/strong&gt;. Lediglich 59 Prozent geben dagegen an, sie könnten nicht mehr ohne Auto auskommen. Damit liegen die Deutschen im europäischen Trend: 77 Prozent der Europäer betrachten das Internet als ein Muss, für 54 Prozent ist das Auto wichtiger.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Zu diesen Ergebnissen gelangte eine Online-Umfrage unter tausend Deutschen, die der Prozessorhersteller &lt;em&gt;AMD&lt;/em&gt; gemeinsam mit dem unabhängigen internationalen Forschungsinstitut &lt;em&gt;YouGov&lt;/em&gt; durchgeführt hat. Die &amp;quot;&lt;em&gt;AMD European Connectivity Studie&lt;/em&gt;&amp;quot; untersuchte die Online-Gewohnheiten der Teilnehmer und zeigt auf, wie sich der Umgang mit Computern geändert hat, welche Kriterien für die Deutschen beim Kauf die wichtigsten sind und welche Trends sich in Sachen Computer- und Internetnutzung abzeichnen.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>80 Prozent der Deutschen können sich ein Leben ohne Internetzugang nicht mehr vorstellen</strong>. Lediglich 59 Prozent geben dagegen an, sie könnten nicht mehr ohne Auto auskommen. Damit liegen die Deutschen im europäischen Trend: 77 Prozent der Europäer betrachten das Internet als ein Muss, für 54 Prozent ist das Auto wichtiger.</p>
<p>Zu diesen Ergebnissen gelangte eine Online-Umfrage unter tausend Deutschen, die der Prozessorhersteller <em>AMD</em> gemeinsam mit dem unabhängigen internationalen Forschungsinstitut <em>YouGov</em> durchgeführt hat. Die &quot;<em>AMD European Connectivity Studie</em>&quot; untersuchte die Online-Gewohnheiten der Teilnehmer und zeigt auf, wie sich der Umgang mit Computern geändert hat, welche Kriterien für die Deutschen beim Kauf die wichtigsten sind und welche Trends sich in Sachen Computer- und Internetnutzung abzeichnen.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<h2 id="toc20">Was die Deutschen online treibt/en</h2>
<p>Vor allem der Hunger nach Content treibt die Deutschen ins Internet - sie nutzen ihren Computer am liebsten für Multimedia-Aktivitäten. So gaben zum Beispiel 80% der Befragten an, schon einmal digitale Fotos ins Internet geladen zu haben; 74% schauen Videos über YouTube oder vergleichbare Websites. Außerdem sind fast alle Deutschen zwischen 18 und 24 Jahren &quot;Zocker&quot; und verwenden ihren Computer zum Spielen.</p>
<p>Da die Deutschen ihre Desktops und Notebooks für viele unterschiedliche Zwecke nutzen, sind ihre Erwartungen an das Leistungsvermögen ihrer Rechner besonders hoch. Bei Filmen, Spielen, Videos oder Fotos haben sie es besonders auf atemberaubende visuelle Effekte und neue, durch die HD-Technologie ermöglichte Seherlebnis abgesehen. Außerdem achten die Verbraucher in wirtschaftlich unsicheren Zeiten vermehrt darauf, einen klaren Gegenwert für ihr Geld zu bekommen, wie zum Beispiel leistungsstarke Grafik-Performance für Multi-Tasking zu einem erschwinglichen Preis.</p>
<p>&quot;Das Nutzungsverhalten für Desktops und Notebooks ändert sich gerade auffällig: Während der Desktop mehr und mehr zum Hub für die gesamte Unterhaltungselektronik in den eigenen vier Wänden wird, soll das Notebook für ein perfektes Medienerlebnis unterwegs sorgen&quot;, so Eszter Morvay, Senior Research Analyst, European Personal Computing bei IDC. &quot;Auch wissen die Verbraucher immer besser Bescheid und achten beim Kauf darauf, wo sie das Beste für ihr Geld bekommen. Design, Inhalt und Benutzerfreundlichkeit sind dem User besonders wichtig, wenn er sich ein neues Notebook anschaffen will.&quot;</p>
<h2 id="toc21">Was die Deutschen kaufen</h2>
<p>Leistung, Akkulaufzeit und Preis sind für die Deutschen die wichtigsten Kriterien beim Kauf eines neuen Notebooks. Die Studie ergab, dass den Männern dabei die Leistung etwas wichtiger ist, als den Frauen (86% zu 83%). Für 76% der Männer ist eine möglichst lange Akkulaufzeit das Schlüsselkriterium, was wohl als ein Hinweis auf die zunehmende Mobilität der Nutzer ist. Das Aussehen der Notebooks ist hingegen für Frauen wichtiger, als für Männer (19% zu 12%). 43% der Frauen achten zudem beim Kauf auf das Gewicht der mobilen Computer, mit 3% Unterschied etwas mehr als Männern.</p>
<p>Jochen Polster, Geschäftsführer AMD Deutschland zu den Ergebnissen: &quot;Das Nutzungsverhalten der Verbraucher hat sich verfeinert, jeder sucht sich heute das Notebook aus, das zu seinem Lebensstil passt. Außerdem wird in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit der Bedarf nach einem Gerät für alle Anwendungen größer. Der Computer dient heute für viele als Multimedia-Center im Wohnzimmer. Zudem scheinen die Deutschen beschäftigter denn je und versuchen durch Multi-Tasking zu Hause, in der Arbeit oder beim Spielen Zeit zu sparen. Da sich Leistung und Rechenpower beschleunigen, erwarten sie ein Zusammenwachsen von qualitativ hochwertigen Multimedia-Content und Konnektivität. AMD unterstütz diese Entwicklung mit der &quot;Puma&quot; Notebook-Plattform, die Mobilität mit hoher Grafikleistung verbindet.&quot;</p>
<h2 id="toc22">Was die Deutschen in Zukunft kaufen wollen</h2>
<p>Befragt danach, worauf es ihnen in Zukunft bei ihrem Computer-Kauf ankommen wird, gaben 57% der 18- bis 24-Jährigen an, sich lieber ein Notebook anschaffen zu wollen; nur 22% würden sich noch für einen Desktop entscheiden. Die über 55-Jährigen bevorzugen weiterhin Desktops. Auf die Frage, was ein Notebook in Zukunft idealer Weise können sollte, wünschten sich 34% eine direkte Stimmübertragung in die E-Mail. 22% der Männer hoffen darauf, dass ihnen ihr Notebook bei der Organisation ihres Soziallebens helfen wird, 12% der Frauen wünschen sich einen Bekleidungstipp von ihrem Gerät (Anteil der Männer: 5%). Mit anderen Worten: Notebooks sollen in Zukunft dafür sorgen, dass deutsche Männer seltner eine Verabredung verpassen und deutsche Frauen pünktlich zu dieser erscheinen, weil sie genau wissen, was sie anziehen sollen!</p>
<h2 id="toc23">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.pressebox.de/?boxid=219107&amp;hit_ident=PM20081119x6958">Pressemitteilung</a> der <em>Advanced Micro Devices GmbH</em> (AMD) vom <a href="http://18.11.2008">18.11.2008</a> [BoxID 219107].</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Etappensieg der Kartellwächter auf dem Weg zu niedrigeren Wasserpreisen </title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/recht/wettbewerbsrecht/etappensieg_der_kartellwaechter_auf_dem_weg_zu_niedrigeren_wasserpreisen" />
    <id>http://www.kefk.org/recht/wettbewerbsrecht/etappensieg_der_kartellwaechter_auf_dem_weg_zu_niedrigeren_wasserpreisen</id>
    <published>2008-11-19T13:50:51+01:00</published>
    <updated>2008-11-19T15:05:01+01:00</updated>
    <author>
      <name>Jack</name>
    </author>
    <category term="Recht" />
    <category term="Regulierung" />
    <category term="Trinkwasser" />
    <category term="Verbraucherschutz" />
    <category term="Wettbewerbsrecht" />
    <category term="2008" />
    <category term="Deutschland" />
    <category term="Fritze Paul Seelig" />
    <category term="OLG Frankfurt am Main" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Wasserversorger der Stadt Wetzlar verlangt von seinen Kunden zu hohe Wasserpreise&lt;/strong&gt;. Das hat jetzt das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt entschieden (Beschluss vom 18.11.2008, Az.: 11 W 23/07 Kart). Es bestätigte damit eine Verfügung des hessischen Wirtschaftsministeriums, das dem Wasserversorger Enwag als Landeskartellbehörde Energie und Wasser am 9. Mai 2007 vorgegeben hatte, die Preise für Trinkwasser ab sofort um knapp 30 Prozent zu senken.&lt;/p&gt;<br />
&lt;dl&gt;<br />
&lt;dd&gt; „Dieser Rechtsstreit ist bundesweit relevant, denn es ist die erste gerichtliche Auseinandersetzung über eine wasserkartellrechtliche Missbrauchsverfügung, die bis zum Bundesgerichtshof gehen wird“, erläutert Kartellrechtsexperte Werner Dorß von der Kanzlei FPS Fritze Paul Seelig in Frankfurt, „die wenigen Verfahren, die es bisher gab, wurden bisher einvernehmlich beendet.“&lt;/dd&gt;<br />
&lt;/dl&gt;<br />
&lt;p&gt;Dem OLG Frankfurt zufolge hat die &lt;em&gt;Enwag&lt;/em&gt; ungünstigere Wasserpreise als vergleichbare Unternehmen gefordert und nicht nachgewiesen, dass der Preisunterschied auf abweichenden Umständen - z.B. einer ungünstigen Gebietsstruktur - beruht, die ihr nicht zuzurechnen sind. Ein solcher Nachweis ist jedoch Voraussetzung, um in einem Markt, der von einer marktbeherrschenden Stellung der Versorger geprägt ist, unüblich hohe Preise zu rechtfertigen. Vergleichsbasis sind gleichwertige Versorger, wobei laut OLG Frankfurt die Anforderungen an die Gleichartigkeit nicht übermäßig hoch anzusetzen sind&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Der Wasserversorger der Stadt Wetzlar verlangt von seinen Kunden zu hohe Wasserpreise</strong>. Das hat jetzt das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt entschieden (Beschluss vom 18.11.2008, Az.: 11 W 23/07 Kart). Es bestätigte damit eine Verfügung des hessischen Wirtschaftsministeriums, das dem Wasserversorger Enwag als Landeskartellbehörde Energie und Wasser am 9. Mai 2007 vorgegeben hatte, die Preise für Trinkwasser ab sofort um knapp 30 Prozent zu senken.</p>
<dl>
<dd> „Dieser Rechtsstreit ist bundesweit relevant, denn es ist die erste gerichtliche Auseinandersetzung über eine wasserkartellrechtliche Missbrauchsverfügung, die bis zum Bundesgerichtshof gehen wird“, erläutert Kartellrechtsexperte Werner Dorß von der Kanzlei FPS Fritze Paul Seelig in Frankfurt, „die wenigen Verfahren, die es bisher gab, wurden bisher einvernehmlich beendet.“</dd>
</dl>
<p>Dem OLG Frankfurt zufolge hat die <em>Enwag</em> ungünstigere Wasserpreise als vergleichbare Unternehmen gefordert und nicht nachgewiesen, dass der Preisunterschied auf abweichenden Umständen - z.B. einer ungünstigen Gebietsstruktur - beruht, die ihr nicht zuzurechnen sind. Ein solcher Nachweis ist jedoch Voraussetzung, um in einem Markt, der von einer marktbeherrschenden Stellung der Versorger geprägt ist, unüblich hohe Preise zu rechtfertigen. Vergleichsbasis sind gleichwertige Versorger, wobei laut OLG Frankfurt die Anforderungen an die Gleichartigkeit nicht übermäßig hoch anzusetzen sind</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<dl>
<dd> „Bei der Wasserversorgung gibt es in Deutschland im Gegensatz zum Gas- und Strommarkt so gut wie keine Konkurrenz“, schildert Rechtsanwalt Dorß, „dafür aber unbestritten eine qualitative Spitzenstellung in Europa, die aber auch Wasserpreise zur Folge hat, die mit zu den höchsten der Welt zählen.“</dd>
</dl>
<p>Hinzu komme eine weitere Besonderheit: Nur rund ein Drittel der Wasserlieferanten rechne über Preise ab, also komplett privatwirtschaftlich. Zwei Drittel der Versorgungsunternehmen erhöben für die Wasserlieferungen basierend auf öffentlich-rechtlicher Grundlage Gebühren. Und nur die Preise können kartellrechtlich kontrolliert werden.</p>
<p>Sowohl die Unternehmen als auch die Kommunen subventionieren über die Wassergebühren andere Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge. Das beginnt beim öffentlichen Personennahverkehr, geht über die Unterstützung von Schwimmbädern und Sporteinrichtungen und reicht bis zur Kulturförderung. Gerade in städtischen Gebieten, wo es keine Teiche und Bäche gibt, werden z.B. auch die Kosten für Löschwasser über diesen Weg mit abgedeckt.</p>
<dl>
<dd> „Auf Gebühren basierende Wasserentgelte sind tendenziell höher als solche auf Preisbasis“, betont Dorß. „Bisher ist die Staatsaufsicht - soweit ersichtlich - allerdings noch nie im Hinblick auf überhöhte Wassergebühren tätig geworden. Doch das kann sich schnell ändern“, warnt der Kartellrechtsexperte, „Entscheidungen wie die des OLG erhöhen massiv den Druck, auch bei den Wassergebühren kontrollierend einzugreifen und neue, transparente Lösungen zu finden.“</dd>
</dl>
<p>Wirklichen Wettbewerb gibt es im Wassermarkt damit allerdings noch nicht.</p>
<dl>
<dd> „Der ist auch nur schwer zu erreichen“, schildert Dorß, „denn die Wassernetze sind in der Regel nicht miteinander verbunden, so dass es keine Durchleitungen geben kann. Wettbewerb könnte erst aufkommen, wenn - wie in Frankreich - in regelmäßigen Abständen von der öffentlichen Hand Konzessionen für die Wassernetze ausgeschrieben werden und sich die Betreiber wieder neu darum bewerben müssen.“</dd>
</dl>
<p>So wird im Nachbarland der fehlende Durchleitungswettbewerb durch einen periodischen Wettbewerb um die Netze kompensiert.</p>
<h2 id="toc24">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://presseservice.pressrelations.de/standard/result_main.cfm?r=346749&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm">Pressemitteilung</a> von <em>Fritze Paul Seelig</em> (FPS), Rechtsanwälte vom 18.11.2008.</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Bundesbürger sehen Industriebürgschaften kritisch</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/umfragen/wirtschaftspolitik/bundesbuerger_sehen_industriebuergschaften_kritisch" />
    <id>http://www.kefk.org/umfragen/wirtschaftspolitik/bundesbuerger_sehen_industriebuergschaften_kritisch</id>
    <published>2008-11-19T13:37:02+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T09:40:55+01:00</updated>
    <author>
      <name>Omega</name>
    </author>
    <category term="Finanzkrise" />
    <category term="Umfrage" />
    <category term="Wirtschaftskrise" />
    <category term="Wirtschaftspolitik" />
    <category term="2008" />
    <category term="Deutschland" />
    <category term="N24" />
    <category term="TNS-Emnid" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mit großer Skepsis bewerten die Bundesbürger die Entscheidung der Bundesregierung auch dem Autobauer Opel eine Bürgschaft zu gewähren&lt;/strong&gt;. 56 Prozent der Befragten halten es für falsch, dass der Staat nach den Banken auch andere Industriezweige unterstützt.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Die Sorge ist groß, dass Unternehmen, die in der Vergangenheit strategische Fehler gemacht haben, sich auf diese Weise zu retten versuchten, insgesamt sehen 72 Prozent die Gefahr von Trittbrettfahrern. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts &lt;em&gt;Emnid&lt;/em&gt; für den Nachrichtensender &lt;em&gt;N24&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Mit großer Skepsis bewerten die Bundesbürger die Entscheidung der Bundesregierung auch dem Autobauer Opel eine Bürgschaft zu gewähren</strong>. 56 Prozent der Befragten halten es für falsch, dass der Staat nach den Banken auch andere Industriezweige unterstützt.</p>
<p>Die Sorge ist groß, dass Unternehmen, die in der Vergangenheit strategische Fehler gemacht haben, sich auf diese Weise zu retten versuchten, insgesamt sehen 72 Prozent die Gefahr von Trittbrettfahrern. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts <em>Emnid</em> für den Nachrichtensender <em>N24</em>.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Bei der Bewertung, wer das bessere Krisenmanagement betreibt schneidet die Kanzlerin mit 50 Prozent der Zustimmung weitaus besser ab als Finanzminister Steinbrück, den 29 Prozent in der herausragenden Rolle sehen.</p>
<h2 id="toc25">Über die Umfrage</h2>
<ul>
<li> Umfragezeitraum: 17. November 2008 </li>
<li> Befragte: ca. 1.000 </li>
<li> Fehlertoleranz: +/- 2,5 </li>
</ul>
<p>(Bei allen genannten Zahlen gilt: Differenz zu 100 Prozent = keine Angabe.)</p>
<h2 id="toc26">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.presseportal.de/pm/13399/1304725/n24">Pressemitteilung</a> von <em>N24</em> vom 19.11.2008.</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Berufungsverfahren gegen usbekischen Journalisten Salidschon Abdurachmanow eröffnet</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/medien/pressefreiheit/berufungsverfahren_gegen_salidschon_abdurachmanow_eroeffnet" />
    <id>http://www.kefk.org/medien/pressefreiheit/berufungsverfahren_gegen_salidschon_abdurachmanow_eroeffnet</id>
    <published>2008-11-19T13:36:04+01:00</published>
    <updated>2008-11-19T13:42:04+01:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Journalismus" />
    <category term="Menschenrechte" />
    <category term="Pressefreiheit" />
    <category term="2008" />
    <category term="Reporter ohne Grenzen" />
    <category term="Usbekistan" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Zum heute beginnenden &lt;strong&gt;Berufungsprozess gegen Salidschon Abdurachmanow&lt;/strong&gt; fordert &lt;em&gt;Reporter ohne Grenzen&lt;/em&gt; (ROG) die usbekischen Justizbehörden auf, den Journalisten frei zu lassen. Abdurachmanow wurde am 10. Oktober 2008 zu zehn Jahren Haft wegen angeblichen Drogenhandels verurteilt. Heute entscheidet der Oberste Gerichtshof in Karakalpakstan, eine autonome Teilrepublik im Osten Usbekistans, ob das Urteil fortbesteht.&lt;/p&gt;<br />
&lt;dl&gt;<br />
&lt;dd&gt; &amp;quot;Die letzte unabhängige Stimme aus Karakalpakstan darf nicht verstummen. Die Anklage gegen den Journalisten und Menschenrechtsaktivisten ist nicht stichhaltig, seine Schuld kann nicht bewiesen werden. Die Behörden sollten deswegen eine strafrechtliche Verfolgung aufgeben. Die usbekische Justiz würde damit ein Signal setzen: Sie würde zeigen, dass sie sich nicht kompromittieren und als Instrument der Repression gegen Journalisten ausnutzen lässt&amp;quot;, appelliert ROG an die Behörden.&lt;/dd&gt;<br />
&lt;/dl&gt;<br />
&lt;p&gt;Abdurachmanow (58) wurde am 10. Oktober 2008 durch ein Gericht in Nukus, der Hauptstadt Karakalpakstans, zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Die anfängliche Anklage, &amp;quot;&lt;em&gt;Drogenkonsum ohne Absicht des Weiterverkaufs&lt;/em&gt;&amp;quot;, wurde fallengelassen, nachdem medizinische Untersuchungen bewiesen, dass der Journalist keine Drogen konsumiert hatte. Abdurachmanow wurde anschließend auf Basis des Artikels 25-273, Abs. 5 des usbekischen Strafgesetzbuchs wegen &amp;quot;&lt;em&gt;Drogenhandels mit Absicht des Weiterverkaufs&lt;/em&gt;&amp;quot; verurteilt.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Zum heute beginnenden <strong>Berufungsprozess gegen Salidschon Abdurachmanow</strong> fordert <em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) die usbekischen Justizbehörden auf, den Journalisten frei zu lassen. Abdurachmanow wurde am 10. Oktober 2008 zu zehn Jahren Haft wegen angeblichen Drogenhandels verurteilt. Heute entscheidet der Oberste Gerichtshof in Karakalpakstan, eine autonome Teilrepublik im Osten Usbekistans, ob das Urteil fortbesteht.</p>
<dl>
<dd> &quot;Die letzte unabhängige Stimme aus Karakalpakstan darf nicht verstummen. Die Anklage gegen den Journalisten und Menschenrechtsaktivisten ist nicht stichhaltig, seine Schuld kann nicht bewiesen werden. Die Behörden sollten deswegen eine strafrechtliche Verfolgung aufgeben. Die usbekische Justiz würde damit ein Signal setzen: Sie würde zeigen, dass sie sich nicht kompromittieren und als Instrument der Repression gegen Journalisten ausnutzen lässt&quot;, appelliert ROG an die Behörden.</dd>
</dl>
<p>Abdurachmanow (58) wurde am 10. Oktober 2008 durch ein Gericht in Nukus, der Hauptstadt Karakalpakstans, zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Die anfängliche Anklage, &quot;<em>Drogenkonsum ohne Absicht des Weiterverkaufs</em>&quot;, wurde fallengelassen, nachdem medizinische Untersuchungen bewiesen, dass der Journalist keine Drogen konsumiert hatte. Abdurachmanow wurde anschließend auf Basis des Artikels 25-273, Abs. 5 des usbekischen Strafgesetzbuchs wegen &quot;<em>Drogenhandels mit Absicht des Weiterverkaufs</em>&quot; verurteilt.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<dl>
<dd> &quot;Wenn das Gericht das Urteil aus erster Instanz bestätigt, muss sich die Europäische Union endlich die Frage stellen, ob ihre Entscheidung am 13. Oktober über die Aufhebung der Sanktionen gegen Usbekistan noch gerechtfertigt ist&quot;, kritisiert ROG.</dd>
</dl>
<p>Medienberichten und inoffiziellen Quellen zufolge reiste der umstrittene Leiter des usbekischen Nationalen Sicherheitsdienstes, Rustam Inojatow, nach Aufhebung des Einreiseverbotes am 23. Oktober nach Deutschland. Aus der Sicht von ROG wäre es angesichts der kritischen Lage der Menschenrechte und Pressefreiheit in Usbekistan völlig unverständlich, wenn die deutschen Behörden die Einreise genehmigt und Inojatow empfangen hätten.</p>
<p>Nach Auskünften der Polizei wurden am 7. Juni nach einer &quot;Routinekontrolle&quot; in Nukus 114 Gramm Marihuana und fünf Gramm Opium im Kofferraum des Autos von Abdurachmanow gefunden. Als das Auto des Journalisten von der Verkehrspolizei angehalten wurde, um die Papiere des Fahrers zu kontrollieren, riefen die Beamten Kollegen zur Verstärkung. Die zusätzlichen Kräfte kamen mit Spürhunden und stießen dann angeblich auf Drogen. Die Polizei nahm die Kontrolle und die Verhaftung mit einer digitalen Videokamera auf.</p>
<p>Während des Prozesses in erster Instanz hat Abdurachmanows Verteidigung wiederholt gefordert, diese Videoaufnahmen zeigen. Die Staatsanwaltschaft hatte das zunächst abgelehnt. Am Ende des Prozesses ließ sie doch noch zwei Videokassetten produzieren. Auf dem Material war aber nicht der Moment zu sehen, als die Polizisten die Drogen fanden. Auch der Einsatz von Spürhunden im und am Auto des Angeklagten war nicht dokumentiert. Nach Information von Abdurachmanows Anwaltes fehlen rund 40 Minuten auf dem Band.</p>
<p>Diese Umstände bestärken die Hypothese, dass die Polizeikontrolle ein geplanter Einsatz und keine Routine war. Schließlich bleibt fragwürdig, warum die Staatsanwaltschaft nicht das gesamte Videomaterial zeigen ließ.</p>
<h2 id="toc27">Quelle</h2>
<ul>
<li> Pressemitteilung von <em>Reporter ohne Grenzen</em> vom 19. November 2008.</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Fernsehen bleibt meistgenutztes Medium</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/studien/medien/fernsehen_bleibt_meistgenutztes_medium" />
    <id>http://www.kefk.org/studien/medien/fernsehen_bleibt_meistgenutztes_medium</id>
    <published>2008-11-19T12:48:30+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T09:53:32+01:00</updated>
    <author>
      <name>Omega</name>
    </author>
    <category term="Digitalisierung" />
    <category term="Fernsehen" />
    <category term="Mediennutzung" />
    <category term="Studie" />
    <category term="Medien" />
    <category term="1994" />
    <category term="2007" />
    <category term="Europa" />
    <category term="IP Deutschland" />
    <category term="Japan" />
    <category term="Mediengruppe RTL" />
    <category term="USA" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Die IP Gesellschaften in Europa haben gemeinsam mit der RTL Group zum 15. Mal die jährliche Studie ›&lt;strong&gt;Television - International Key Facts&lt;/strong&gt;‹ veröffentlicht.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Im Studienband sind Fakten, Daten, Entwicklungen und Highlights des Jahres 2007 von über 900 Fernsehsendern in Europa, Japan und den USA zusammengefasst.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Die IP Gesellschaften in Europa haben gemeinsam mit der RTL Group zum 15. Mal die jährliche Studie ›<strong>Television - International Key Facts</strong>‹ veröffentlicht.</p>
<p>Im Studienband sind Fakten, Daten, Entwicklungen und Highlights des Jahres 2007 von über 900 Fernsehsendern in Europa, Japan und den USA zusammengefasst.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<h2 id="toc28">Fernsehnutzung</h2>
<p>Mit einer Sehdauer von durchschnittlich 225 Minuten pro Person und Tag (2006: 226 Minuten) war Fernsehen bei erwachsenen Europäern im intermedialen Vergleich das meistgenutzte Medium.</p>
<p>Der Süden Westeuropas schaut mehr fern als der Norden: Spitzenreiter sind die Griechen (259 Minuten), die fast doppelt so oft den Fernseher einschalten wie die Schlusslichter, die Isländer (126 Minuten).</p>
<p>Der deutsche Fernsehkonsum entspricht mit 223 Minuten dem westeuropäischen Durchschnitt. Die osteuropäischen Länder haben die höchste Fernsehnutzung in Europa: Zu den Vielsehern zählen die Serben (296 Minuten), Ungarn (273 Minuten) und Kroaten (272 Minuten). Weltweit unübertroffen ist mit 297 Minuten am Tag die Sehdauer der US-Amerikaner.</p>
<p>Unterschiede in der Fernsehnutzung lassen sich beispielsweise auf Sendervielfalt und Programmangebot, Tagesabläufe und kulturelle Unterschiede sowie soziale und politische Events von nationalem Interesse wie Sportereignisse oder Wahlen zurückführen. Die &quot;gesamteuropäische Primetime&quot; liegt in der Woche zwischen 19.00 und 22.00 Uhr.</p>
<h2 id="toc29">Programmtrends</h2>
<p>Seit der ersten Key Facts-Erhebung im Jahr 1994 zählt Fernsehen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen und auch der weltweite Zuschauergeschmack ist ähnlicher geworden: Zu den erfolgreichsten Serien gehörten &quot;Dr. House&quot;, &quot;Desperate Housewives&quot; und &quot;CSI: Miami&quot;. Die Castingshow &quot;Pop Idols&quot; (in Deutschland: &quot;Deutschland sucht den Superstar&quot;) war abermals der globale Dauerbrenner. Mit den Nachbarn Niederlande und Belgien teilte Deutschland 2007 die Begeisterung für &quot;The Farmer wants a wife&quot; (in Deutschland: &quot;Bauer sucht Frau&quot;).</p>
<h2 id="toc30">Digitalisierung</h2>
<p>Die Digitalisierung schreitet in Europa dank der zunehmenden terrestrischen Verbreitung digitaler Free-TV-Sender mit großen Schritten voran. 2007 empfingen 40,8 Prozent der EU-Haushalte ihr Fernsehprogramm über die digitalen Verbreitungswege Satellit (42 %), Terrestrik (38 %), Kabel (16 %) und das Internet / IPTV (4 %).</p>
<p>Den höchsten Digitalisierungsgrad in Europa hat erstmals Finnland mit 88,0 Prozent vor Großbritannien mit 83,2 Prozent. Deutschland liegt mit 29,7 Prozent deutlich unter dem westeuropäischen Durchschnitt. In den skandinavischen Ländern ist die Digitalisierung im Gegensatz zu den osteuropäischen Ländern sehr weit fortgeschritten. Nach Island und Teilen von Norwegen wurde das analog terrestrische Fernsehen 2007 in Finnland und Schweden abgeschaltet.</p>
<h2 id="toc31">Entwicklung</h2>
<p>Der Fragmentierung der Medienlandschaft wirken viele große Medienkonzerne mit &quot;Senderfamilien&quot; entgegen. Durch die Bündelung des Hauptsenders der ersten Generation mit komplementären Kanälen der zweiten Generation, Zielgruppen- oder Nischenkanälen und Kanälen auf neuen Plattformen wollen die Medienkonzerne Marktanteile halten. Weitere On-Demand-Angebote und digitale Fernsehprogramme werden den Fernsehkonsum in den nächsten Jahren steigen lassen.</p>
<p>Zuschauern wird das digitale Fernsehen der Zukunft neue Funktionen wie Interaktivität oder Targeting bieten. Handy-TV, der fünfte Verbreitungsweg, etabliert sich in Europa - im Gegensatz zu Japan und Südkorea - aufgrund von Kosten, Technik und schlechter Bildqualität nur langsam.</p>
<h2 id="toc32">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.presseportal.de/pm/7153/1304588/ip_deutschland">Pressemitteilung</a> von <em>IP Deutschland</em> vom 19.11.2008.</li>
</ul>
    ]]></content>
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    <title>Datenreport 2008</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kefk.org/statistik/statistisches_bundesamt/datenreport/2008" />
    <id>http://www.kefk.org/statistik/statistisches_bundesamt/datenreport/2008</id>
    <published>2008-11-19T12:41:46+01:00</published>
    <updated>2008-11-20T09:47:55+01:00</updated>
    <author>
      <name>Omega</name>
    </author>
    <category term="Publikation" />
    <category term="Sozialwissenschaft" />
    <category term="Statistik" />
    <category term="Wirtschaft" />
    <category term="Gesellschaft" />
    <category term="2008" />
    <category term="Bundeszentrale für politische Bildung" />
    <category term="Deutschland" />
    <category term="Gesellschaft sozialwissenschaftlicher Struktureinrichtungen" />
    <category term="Statistisches Bundesamt" />
    <category term="Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Wie hoch sind die Ausgaben des Staates für die sozialen Sicherungssysteme? Wie groß ist das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Sozialstaat? Wie viel Geld haben die Haushalte in Deutschland zur Verfügung und wie hat sich die Einkommensverteilung in den letzten Jahren entwickelt? Wo steht Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, wenn es um die Lebensqualität der Bürger geht?&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Antworten auf diese und viele andere Fragen zur &lt;strong&gt;gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland&lt;/strong&gt; gibt der neue &lt;strong&gt;Datenreport 2008&lt;/strong&gt;, der heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Vertretern des &lt;em&gt;Statistischen Bundesamtes&lt;/em&gt; (Destatis), des &lt;em&gt;Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung&lt;/em&gt; (WZB), der &lt;em&gt;Gesellschaft sozialwissenschaftlicher Struktureinrichtungen&lt;/em&gt; (GESIS) und der &lt;em&gt;Bundeszentrale für politische Bildung&lt;/em&gt; (bpb) in Berlin vorgestellt wurde.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Das Besondere am Datenreport ist, dass er Ergebnisse der amtlichen Statistik und der sozialwissenschaftlichen Forschung gemeinsam in Form eines umfassenden Sozialberichts für Deutschland präsentiert. Der Datenreport enthält insgesamt mehr als 40 Beiträge zu verschiedenen Aspekten der objektiven Lebensverhältnisse und des subjektiven Wohlbefindens der Bürger.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Wie hoch sind die Ausgaben des Staates für die sozialen Sicherungssysteme? Wie groß ist das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Sozialstaat? Wie viel Geld haben die Haushalte in Deutschland zur Verfügung und wie hat sich die Einkommensverteilung in den letzten Jahren entwickelt? Wo steht Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, wenn es um die Lebensqualität der Bürger geht?</p>
<p>Antworten auf diese und viele andere Fragen zur <strong>gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland</strong> gibt der neue <strong>Datenreport 2008</strong>, der heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Vertretern des <em>Statistischen Bundesamtes</em> (Destatis), des <em>Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung</em> (WZB), der <em>Gesellschaft sozialwissenschaftlicher Struktureinrichtungen</em> (GESIS) und der <em>Bundeszentrale für politische Bildung</em> (bpb) in Berlin vorgestellt wurde.</p>
<p>Das Besondere am Datenreport ist, dass er Ergebnisse der amtlichen Statistik und der sozialwissenschaftlichen Forschung gemeinsam in Form eines umfassenden Sozialberichts für Deutschland präsentiert. Der Datenreport enthält insgesamt mehr als 40 Beiträge zu verschiedenen Aspekten der objektiven Lebensverhältnisse und des subjektiven Wohlbefindens der Bürger.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Detailliert untersucht werden unter anderem:</p>
<ul>
<li> die Entwicklung der sozialen Sicherung der Menschen und ihre subjektiven Einstellungen zum Sozialstaat und zur Sozialpolitik,</li>
<li> die Entwicklung und Verteilung der Einkommen,</li>
<li> die Zufriedenheit der Menschen mit verschiedenen Lebensbereichen (Haushaltseinkommen, Gesundheit, Demokratie),</li>
<li> die soziale Schichtung und soziale Lagen sowie die politische und soziale Partizipation und Integration.</li>
</ul>
<p>Der Datenreport steht im Internetangebot der beteiligten Institutionen Destatis, WZB, GESIS und der Bundeszentrale für politische Bildung kostenlos als Download zur Verfügung.</p>
<p>Die Buchausgabe ist gegen eine Bereitstellungspauschale von vier Euro plus Versandkosten über die Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de) oder über das SFG Servicecenter Fachverlage (destatis@s-f-g.com) unter der Destatis-Bestellnummer 1010400-08900-1 erhältlich.</p>
<h2 id="toc33">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.destatis.de">Destatis</a></li>
<li> <a href="http://www.wzb.eu/datenreport2008">WZB</a></li>
<li> <a href="http://www.gesis.org/sozialindikatoren">GESIS</a></li>
<li> <a href="http://www.bpb.de/publikationen">Bundeszentrale für politische Bildung</a></li>
</ul>
<h2 id="toc34">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.presseportal.de/pm/32102/1304662/statistisches_bundesamt">Pressemitteilung</a> des <em>Statistischen Bundesamtes</em> vom 19.11.2008.</li>
</ul>
    ]]></content>
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