Thailand

Gates Foundation investiert in 104 neue Ideen für weltweite Gesundheit

Wissenschaftler aus verschiedensten Disziplinen und Regionen erhalten je 100.000 US-Dollar zur Erforschung gewagter, unerprobter Projekte

Wissenschaftler aus verschiedensten Disziplinen und Regionen erhalten je 100.000 US-Dollar zur Erforschung gewagter, unerprobter Projekte

Die Bill & Melinda Gates Foundation kündigte heute die Vergabe von 104 Stipendien zur Erforschung gewagter und weitgehend unerprobter Verfahren im Dienste der weltweiten Gesundheit bekannt. Die Stipendien in Höhe von je 100.000 US-Dollar gehen an Wissenschaftler aus 22 Ländern auf fünf Kontinenten. Sie stellen die erste Subventionsrunde von Grand Challenges Explorations dar, einer Initiative, die das Testen innovativer Ideen für die weltweite Gesundheit leichter machen soll.

Die ersten Stipendien bringen frischen Wind in die Forschung zur Prävention bzw. Heilung von Infektionserkrankungen wie HIV/AIDS und TBC sowie zur Verminderung von Wirkstoffresistenz. Erfolgreiche Bewerber erläuterten auf knapp zwei Seiten, wie ihre Projekte aus den derzeitigen wissenschaftlichen Paradigmen fallen und bei entsprechendem Erfolg zu beachtlichen Fortschritten führen könnten.  weiter »

Nummer: 
157

Märchen der Welt ist ein Band aus der Digitalen Bibliothek von Directmedia aus dem Jahr 2006.

Märchen der Welt lädt den Leser ein, die erzählerische Phantasie der Welt einmal anders kennen zu lernen. Zum einen beeindrucken die fremdartigen Schauplätze, wie etwa die afrikanische Steppe, die Nebenflüsse des Amazonas oder die Inselwelt der Südsee. Zum anderen faszinieren exotische Figuren und Fabelwesen, wie Klapperschlangen, Schakale oder Emus.

Dieses reichhaltige Märchenarchiv fesselt uns beim Eintauchen in andere Kulturen, ihre Ängste, Sehnsüchte und Vorurteile und verblüfft beim Entdecken von Gemeinsamkeiten. Die Ausgabe enthält neben internationalen Sammlungen - darunter Oskar Dähnhardts "Natursagen" - Erzählgut aus folgenden Ländern und Regionen: Ägypten, Armenien, Birma, Böhmen und Mähren, China, Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Indien, Irland, Island, Italien, Japan, Kaukasus, Korea, Lettland, Litauen, Malta, Mongolei, Nordamerika, Norwegen, Österreich, Ostafrika, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Spanien, Südamerika, Südsee, Syrien, Thailand, Tunesien, Türkei, Ungarn, u.a.  weiter »

Trotz wachsender wirtschaftlicher Belastungen scheint die Werbewelt nach den neuesten Zahlen von Nielsen noch nicht aus dem Tritt geraten zu sein. Nach der Marktanalyse Global AdView Pulse stiegen die Werbeausgaben im ersten Quartal 2008 weltweit um etwas mehr als vier Prozent.

Die Werbeaufwendungen verteilten sich auf die einzelnen Länder im Zeitraum zwischen Januar und März 2008 dabei wie folgt: während sich die Werbeausgaben in Afrika um mehr als 16 Prozent und im asiatisch-pazifischen Raum um fast 10 Prozent erhöhten, fiel die Steigerung in den stärker entwickelten Ländern Nordamerikas und Europas dagegen erheblich geringer aus - die Zahlen für die Werbeausgaben in Nordamerika wuchsen nur um ein Prozent und blieben in Europa nahezu konstant (minus 0,4 Prozent). Dadurch verloren diese beiden Regionen dementsprechend beim Marktanteil einen Punkt an den asiatisch-pazifischen Raum.

Die Ergebnisse des letzten Global AdView Pulse deuten auf erhebliche Unterschiede bei den Trends zu den Gesamt-Werbeausgaben hin.  weiter »

Titelbild c't 14/2008

Innerhalb der EU sind die Roaming-Gebühren für Handytelefonate gesetzlich gedeckelt. Doch mit einem deutschen Handyvertrag gerät man in Norwegen, Kroatien oder Thailand noch immer schnell in die Kostenfalle. Mit einer vor Ort gekauften SIM-Karte oder einer Rufumleitung für alle Telefonate auf die Mailbox lassen sich die Gebühren aber kontrollieren, so das Computermagazin c't in aktuellen Ausgabe 14/2008.

Bei Auslandsaufenthalten sollte man seine Handy-Mailbox nicht unterschätzen. Im besten Fall hilft sie beim Sparen, im schlechtesten Fall reißt sie ein Riesenloch in die Urlaubskasse. Springt sie nämlich, wie meist üblich, nur bei ausgeschaltetem Handy oder Besetztzeichen an, muss der Angerufene doppelt zahlen: Einmal für die Umleitung ins Ausland und einmal für die Umleitung zurück nach Deutschland auf die Mailbox. Innerhalb der EU kostet das knapp einen Euro pro Minute, in Übersee kann das bis zu zehn Euro und mehr ausmachen.

Leitet der Reisende hingegen alle Anrufe von vornherein auf die Mailbox, bleiben die Gespräche vorerst in Deutschland. Weitere Kosten entstehen nur beim Abruf der Mailbox und gegebenenfalls beim Rückruf. "Doch das ist günstiger, als die doppelten Roaming-Gebühren zu zahlen", so c't-Redakteur Axel Kossel. Etwas aufwendiger, aber besonders kostengünstig ist der Kauf einer SIM-Karte im Zielland - damit entfallen die Roaming-Gebühren komplett. Über eine Sparvorwahl können Anrufe aus Deutschland an die ausländische Handy-Nummer die Telefonrechnung des Anrufers sogar weniger belasten als ein Gespräch ins deutsche Handy-Netz.  weiter »

In den ersten drei Monaten des Jahres 2008 flogen 20,6 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 5,1% mehr als im ersten Quartal 2007. Das Wachstum hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr leicht abgeschwächt. Hier hatte die Zunahme von Januar bis März noch 7,2% betragen.

Mehr als jeder vierte Passagier (28,8%) unternahm einen innerdeutschen Flug (5,9 Millionen). Innerdeutsche Flüge sind mit + 3,1% unterdurchschnittlich gestiegen. Ziele im Ausland, die mit 14,6 Millionen von 71,2% aller Passagiere angeflogen wurden, verzeichneten dagegen ein Plus von 5,8%.

Am häufigsten lag das Streckenziel im europäischen Ausland (10,9 Millionen, + 5,9%). Nach Spanien, dem wichtigsten Flugreiseland, flog im ersten Quartal jeder zehnte Passagier (2,1 Millionen) aus Deutschland. Das Passagiervolumen stieg damit nur leicht (+ 2,4%), wobei die Urlaubsziele auf den Balearen (0,5 Millionen Passagiere) und Kanaren (0,7 Millionen Passagiere) Rückgänge von 1,3% beziehungsweise 1,6% hinnehmen mussten. Sowohl das Vereinigte Königreich (1,3 Millionen Passagiere) als auch Italien (1,1 Millionen Passagiere) konnten ihre Werte ebenfalls nur leicht steigern (+ 0,3% und + 1,9%). Die prozentual höchsten Zuwächse innerhalb der zehn bedeutendsten europäischen Länder wurden für Österreich (0,7 Millionen Passagiere, + 13,6%), den europäischen Teil der Russischen Föderation (0,3 Millionen Passagiere, + 20,5%) und Schweden (0,3 Millionen Passagiere, + 17,7%) registriert.  weiter »

Thailand.

Gestützt auf Interviews mit über 300 Beschäftigten, die in China, Indien, Thailand und Indonesien Sportbekleidung herstellen, macht der neue Bericht deutlich, dass Arbeitsrechtsverletzungen in dieser Branche nach wie vor die Norm sind, gerade auch in Betrieben, die für Puma oder Adidas produzieren, den Sponsoren und Profiteure der Spiele von Peking und London sowie zahlreicher nationaler und olympischer Mannschaften.

Bei Yu Yuen einem der größten Schuhhersteller weltweit, der u. a. für Puma produziert, wurde festgestellt: Es kommt zu Beschimpfungen und körperlichen Misshandlungen. Puma hat mit Yu Yuen über einen Verhaltenskodex gesprochen und es gab gewisse Verbesserungen, z.B. bei Überstunden, Arbeiterunterkünften, Arbeitsschutz, aber nicht bei der Lohnhöhe.

Der Mindestlohn in Shenzhen (China) lag bei RMB 700 pro Monat (USD 100). "Damit eine Familie großzuziehen, ist nahezu unmöglich", so Interviewpartner. Ein weiterer Beschäftigter aus Dongguan berichtet: "Ich bin todmüde. Wir beide müssen 120 Paar Schuhe pro Stunde zusammenkleben... Wir arbeiten ohne Pause und haben ständig Angst, nicht schnell genug zu sein".  weiter »

Die EMC Heritage Trust Initiative wird weltweit sieben lokale Initiativen zur Bewahrung und Digitalisierung von Kulturerbe fördern. Zu den Begünstigten gehört die U’mista Cultural Society aus Kanada, die mit Hilfe des Projektzuschusses die größte und älteste Sammlung der Kwakwaka’wakw Kultur der Ureinwohner British Columbias im Völkerkundemuseum in Berlin digitalisieren, dokumentieren und archivieren wird.

325 Bewerber aus 34 Ländern hatten sich für die insgesamt 100.000 US Dollar hohe Förderung des EMC Heritage Trust-Projekts beworben. Von diesen Bewerbungen erreichten 48 Projekte die Runde der Finalisten, darunter auch die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg aus Frankfurt.  weiter »

In den vergangenen zehn Jahren haben wir über 20 Millionen Dollar in Form von Geld oder Sach- und Dienstleistungen zur Konservierung kultureller Informationen in der ganzen Welt gespendet, unter anderem für Großprojekte wie die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar“, so Jochen Moll, Geschäftsführer von EMC Deutschland. „Das EMC Heritage Trust Projekt erweitert diese Initiative, indem es Projekte auf lokaler Ebene fördert“.
Handbook for bloggers and cyberdissidents, Cover

Heute findet der erste Internationale Tag für freie Meinungsäußerung im Internet statt. Der Verein Reporter ohne Grenzen (ROG) hat diesen Tag initiiert und ruft ab 11 Uhr zu weltweiten Online-Demonstration gegen Internetzensur auf. Unter www.rsf.org kann jeder 24 Stunden lang etwa auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking oder auf dem kubanischen Platz der Revolution gegen Zensur des World Wide Web protestieren.

Nutzer können eine eigene virtuelle Figur erschaffen und so auf einer der neun Online-Demonstrationen in China, Kuba, Ägypten, Burma, Eritrea, Nordkorea, Tunesien, Turkmenistan oder Vietnam protestieren. In diesen Ländern ist die Meinungsfreiheit im Internet bzw. der Zugang zum Internet massiv eingeschränkt.

"Von nun an werden wir jedes Jahr am 12. März Aktionen organisieren, um auf die weltweit zunehmende Internetzensur aufmerksam zu machen", so Reporter ohne Grenzen. "Wir hoffen, dass sich möglichst viele auf dem virtuellen 'Platz des Himmlischen Friedens' in Peking, dem kubanischen 'Platz der Revolution' oder in den Straßen Rangoons in Burma versammeln. Mindestens 63 Online-Dissidenten sitzen derzeit weltweit hinter Gittern. Allein im vergangenen Jahr wurden 2.600 Internetseiten, Blogs und Diskussionsforen abgeschaltet oder gesperrt".

Reporter ohne Grenzen hat zudem die Liste der Feinde des Internets aktualisiert. 15 Länder, die neben den traditionellen Medien auch das Internet massiv zensieren, sind darauf verzeichnet. Neu hinzugekommen sind dieses Jahr Äthiopien und Simbabwe. Wie schon in den Jahren zuvor sind aufgeführt: Ägypten, Burma, China, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien, Turkmenistan, Usbekistan, Vietnam und Weißrussland.  weiter »

Die Zahl der auf deutschen Flughäfen mit Auslandsziel abfliegenden Flugpassagiere hat sich im Jahr 2007 um 6,1 Prozent gegenüber 2006 erhöht, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zu der am 5. März 2008 beginnenden Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin mitteilt.

Damit flogen im Jahr 2007 insgesamt 69,7 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen ins Ausland, 4,0 Millionen mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2006 lag die Steigerung bei 5,7 Prozent, höhere Steigerungsraten gab es zuletzt 2005 (+ 7,9%) und 2004 (+ 11,0%).

Zu klassischen Urlaubszielen wie den spanischen und griechischen Inseln reisten 11,2 Prozent aller Auslandspassagiere. Tendenziell haben diese Destinationen 2007 leicht an Bedeutung verloren: So entwickelte sich der spanische Gesamtmarkt mit + 3,4 Prozent und 11,0 Millionen Passagieren zwar positiv - unter anderem durch ein Plus für Barcelona (+ 12,8%) und Madrid (+ 15,1%) mit jeweils 1,2 Millionen Passagieren.

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Die Balearen konnten jedoch nur einen leichten Anstieg von 0,4% (4,2 Millionen Passagiere) verzeichnen, auf die Kanaren flogen 2007 mit 2,5 Millionen 4,9% weniger Passagiere als im Vorjahr. Auch der griechische Gesamtmarkt (2,5 Millionen Passagiere) entwickelte sich mit einem Plus von 3,7% positiv, doch wurde für die griechischen Inseln ein Rückgang von 2,0% verzeichnet.

Italien (5,5 Millionen) wuchs mit 2,8% ebenfalls nur unter dem Durchschnitt. Sizilien und Sardinien, die insgesamt ein Zehntel des Passagieraufkommens von Deutschland nach Italien (jeweils 0,3 Millionen Passagiere) umfassten, erhöhten ihre Werte um mehr als ein Fünftel (+ 23,7%; + 20,0%). Nach Portugal flogen mit 1,2 Millionen Passagieren 4,9% mehr als im Vorjahr. Besonders hohe Wachstumsraten verzeichneten Rumänien, Malta und Finnland: Nach Rumänien reisten mit 0,4 Millionen Passagieren 45,4% mehr als im Vorjahr. Malta war das Ziel von 0,2 Millionen Passagieren (+ 17,8%), nach Finnland flogen mit 0,8 Millionen Fluggästen 17,4% mehr Passagiere als im Vorjahr.

Das Aufkommen in die Türkei (5,0 Millionen) stieg nach einem Rückgang in 2006 um 7,2%, wobei hier der vor allem durch Touristen genutzte Flughafen Antalya mit 2,3 Millionen Passagieren (+ 5,3%) anflogen wurde.

In Afrika kam Ägypten (1,3 Millionen) auf einen Zuwachs von 17,1%. Dieser hohe Anstieg wird vor allem von Zunahmen in Luxor (0,1 Millionen; + 55,3%) und Kairo (0,3 Millionen; + 34,0%) getragen. Der bedeutendste außereuropäische Flughafen ist Hurghada mit 0,7 Millionen Passagieren (+ 7,3%).

Im Asienverkehr reisten die meisten Passagieren in die Vereinigten Arabischen Emirate (0,8 Millionen; + 17,3%). Dieser Passagierstrom verteilt sich fast ausschließlich auf die Flughäfen Dubai (0,7 Millionen; + 14,5%) und Abu Dhabi (0,1 Millionen; + 30,8%). China, Indien und Thailand entwickelten sich mit einer ähnlichen Tendenz wie der asiatische Gesamtmarkt.

Als ausgeprägte Tourismusdestinationen konnten weder die Malediven noch Sri Lanka (jeweils 0,1 Millionen Passagiere) mit - 0,3% und - 2,0% ihre Vorjahresergebnisse halten. Die höchsten Wachstumsraten in Asien verzeichneten Katar (0,2 Millionen Passagiere) und Vietnam (0,1 Millionen Passagiere) mit Zunahmen von 46,7% und 28,6%.

Das bedeutendste Zielland außerhalb von Europa sind die USA (4,8 Millionen), deren Passagierstrom um 8,6% stieg. Hier - wie auch bei einigen asiatischen Ländern - stellen neben Flugtouristen Geschäftsreisende einen Großteil der Passagiere. Die Passagierzahl für Kanada (0,8 Millionen) stieg um 1,2%. Für die Dominikanische Republik, Brasilien und Mexiko (jeweils 0,2 Millionen Passagiere) waren jeweils Rückgänge zu verzeichnen (- 2,6%, - 11,9% beziehungsweise - 2,5%). Eine der höchsten Wachstumsraten hatte Venezuela mit einem Plus von 20,1% und 0,1 Millionen Passagieren.

Netmarks

  • www.destatis.de

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