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Sri LankaReporter ohne Grenzen (ROG) fordert in offenen Briefen die für Asyl- und Migrationsfragen zuständigen EU-Minister auf, verfolgten Journalisten Zuflucht zu gewähren. Am 8. September treffen sich die EU-Vertreter zu einer zweitägigen Konferenz ›Ein Europa des Asyls schaffen‹ in Paris. "Die derzeitige Situation ist dramatisch. Viele Journalisten, vor allem aus Eritrea, Iran, Irak oder Sri Lanka, stoßen auf große Schwierigkeiten, Zuflucht zu finden", heißt es in dem Brief. "Die langen Wartezeiten beim UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) und die leider als systematisch zu bezeichnende Ablehnung von Visumsanträgen durch die Botschaften der Europäischen Union (EU) zwingen viele dazu, ihr Leben bei illegalen Einreiseversuchen zu riskieren", heißt es in dem Brief an den deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble. Die europäischen Regierungen können nicht für sich in Anspruch nehmen, ein "Europa des Asyls" zu schaffen, während schutzsuchende Menschen an den Grenzen abgewiesen werden. "Viele Journalisten müssen jahrelang in Flüchtlingslagern leben oder sich in Städten verstecken, wo sie nicht sicher sind, obwohl ihre Gefährdung in ihren Herkunftsländern eindeutig belegt ist", kritisiert ROG. weiter » Arthur C. Clarke, der Autor des legendären Romans zu dem Film „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968), ist tot. Er starb am heutigen Mittwoch im Alter von 90 Jahren in einem Krankenhaus in Sri Lanka, wo der berühmte Science-Fiction-Autor seit den 1960-er Jahren lebte. „Guten Morgen, Dave.“ Wer kennt ihn nicht, diesen Satz, den der nach eigener Aussage unfehlbare Computer „HAL 9000“ in Stanley Kubricks Meisterwerk „2001: Odyssee im Weltraum“ mit dieser unvergleichlich warmen Stimme zu dem fiktiven Astronauten Dave Bowman sagt? Ein sprechender Computer, der auch noch von den Lippen ablesen kann und jede Bewegung der Astronauten mit dem merkwürdigen roten Auge verfolgt. Die Idee dieses Computers war nicht nur reine Fantasie. Arthur C. Clarke war ein Pedant, was die Recherchen zu seinen Büchern betrifft. Er schrieb nicht einfach ins Blaue hinein. Der Computer HAL sollte wirklich das darstellen, was ein Computer aus der Sicht der 1960er-Jahre im Jahr 1997 (dem fiktiven Geburtstag von HAL 9000 in Clarkes Roman) können sollte. Clarke reiste zu den bedeutendsten Informatikern seiner Zeit und fragte sie nach den Entwicklungsperspektiven von Computern. Was er dabei in Erfahrung bringen konnte, verwandelte er in eine wissenschaftlich begründete Fantasie, die in dem legendären HAL 9000 Gestalt annahm. weiter » Heute findet der erste Internationale Tag für freie Meinungsäußerung im Internet statt. Der Verein Reporter ohne Grenzen (ROG) hat diesen Tag initiiert und ruft ab 11 Uhr zu weltweiten Online-Demonstration gegen Internetzensur auf. Unter www.rsf.org kann jeder 24 Stunden lang etwa auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking oder auf dem kubanischen Platz der Revolution gegen Zensur des World Wide Web protestieren. Nutzer können eine eigene virtuelle Figur erschaffen und so auf einer der neun Online-Demonstrationen in China, Kuba, Ägypten, Burma, Eritrea, Nordkorea, Tunesien, Turkmenistan oder Vietnam protestieren. In diesen Ländern ist die Meinungsfreiheit im Internet bzw. der Zugang zum Internet massiv eingeschränkt. "Von nun an werden wir jedes Jahr am 12. März Aktionen organisieren, um auf die weltweit zunehmende Internetzensur aufmerksam zu machen", so Reporter ohne Grenzen. "Wir hoffen, dass sich möglichst viele auf dem virtuellen 'Platz des Himmlischen Friedens' in Peking, dem kubanischen 'Platz der Revolution' oder in den Straßen Rangoons in Burma versammeln. Mindestens 63 Online-Dissidenten sitzen derzeit weltweit hinter Gittern. Allein im vergangenen Jahr wurden 2.600 Internetseiten, Blogs und Diskussionsforen abgeschaltet oder gesperrt". Reporter ohne Grenzen hat zudem die Liste der Feinde des Internets aktualisiert. 15 Länder, die neben den traditionellen Medien auch das Internet massiv zensieren, sind darauf verzeichnet. Neu hinzugekommen sind dieses Jahr Äthiopien und Simbabwe. Wie schon in den Jahren zuvor sind aufgeführt: Ägypten, Burma, China, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien, Turkmenistan, Usbekistan, Vietnam und Weißrussland. weiter » Die Zahl der auf deutschen Flughäfen mit Auslandsziel abfliegenden Flugpassagiere hat sich im Jahr 2007 um 6,1 Prozent gegenüber 2006 erhöht, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zu der am 5. März 2008 beginnenden Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin mitteilt. Damit flogen im Jahr 2007 insgesamt 69,7 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen ins Ausland, 4,0 Millionen mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2006 lag die Steigerung bei 5,7 Prozent, höhere Steigerungsraten gab es zuletzt 2005 (+ 7,9%) und 2004 (+ 11,0%). Zu klassischen Urlaubszielen wie den spanischen und griechischen Inseln reisten 11,2 Prozent aller Auslandspassagiere. Tendenziell haben diese Destinationen 2007 leicht an Bedeutung verloren: So entwickelte sich der spanische Gesamtmarkt mit + 3,4 Prozent und 11,0 Millionen Passagieren zwar positiv - unter anderem durch ein Plus für Barcelona (+ 12,8%) und Madrid (+ 15,1%) mit jeweils 1,2 Millionen Passagieren. <!--break--> Die Balearen konnten jedoch nur einen leichten Anstieg von 0,4% (4,2 Millionen Passagiere) verzeichnen, auf die Kanaren flogen 2007 mit 2,5 Millionen 4,9% weniger Passagiere als im Vorjahr. Auch der griechische Gesamtmarkt (2,5 Millionen Passagiere) entwickelte sich mit einem Plus von 3,7% positiv, doch wurde für die griechischen Inseln ein Rückgang von 2,0% verzeichnet. Italien (5,5 Millionen) wuchs mit 2,8% ebenfalls nur unter dem Durchschnitt. Sizilien und Sardinien, die insgesamt ein Zehntel des Passagieraufkommens von Deutschland nach Italien (jeweils 0,3 Millionen Passagiere) umfassten, erhöhten ihre Werte um mehr als ein Fünftel (+ 23,7%; + 20,0%). Nach Portugal flogen mit 1,2 Millionen Passagieren 4,9% mehr als im Vorjahr. Besonders hohe Wachstumsraten verzeichneten Rumänien, Malta und Finnland: Nach Rumänien reisten mit 0,4 Millionen Passagieren 45,4% mehr als im Vorjahr. Malta war das Ziel von 0,2 Millionen Passagieren (+ 17,8%), nach Finnland flogen mit 0,8 Millionen Fluggästen 17,4% mehr Passagiere als im Vorjahr. Das Aufkommen in die Türkei (5,0 Millionen) stieg nach einem Rückgang in 2006 um 7,2%, wobei hier der vor allem durch Touristen genutzte Flughafen Antalya mit 2,3 Millionen Passagieren (+ 5,3%) anflogen wurde. In Afrika kam Ägypten (1,3 Millionen) auf einen Zuwachs von 17,1%. Dieser hohe Anstieg wird vor allem von Zunahmen in Luxor (0,1 Millionen; + 55,3%) und Kairo (0,3 Millionen; + 34,0%) getragen. Der bedeutendste außereuropäische Flughafen ist Hurghada mit 0,7 Millionen Passagieren (+ 7,3%). Im Asienverkehr reisten die meisten Passagieren in die Vereinigten Arabischen Emirate (0,8 Millionen; + 17,3%). Dieser Passagierstrom verteilt sich fast ausschließlich auf die Flughäfen Dubai (0,7 Millionen; + 14,5%) und Abu Dhabi (0,1 Millionen; + 30,8%). China, Indien und Thailand entwickelten sich mit einer ähnlichen Tendenz wie der asiatische Gesamtmarkt. Als ausgeprägte Tourismusdestinationen konnten weder die Malediven noch Sri Lanka (jeweils 0,1 Millionen Passagiere) mit - 0,3% und - 2,0% ihre Vorjahresergebnisse halten. Die höchsten Wachstumsraten in Asien verzeichneten Katar (0,2 Millionen Passagiere) und Vietnam (0,1 Millionen Passagiere) mit Zunahmen von 46,7% und 28,6%. Das bedeutendste Zielland außerhalb von Europa sind die USA (4,8 Millionen), deren Passagierstrom um 8,6% stieg. Hier - wie auch bei einigen asiatischen Ländern - stellen neben Flugtouristen Geschäftsreisende einen Großteil der Passagiere. Die Passagierzahl für Kanada (0,8 Millionen) stieg um 1,2%. Für die Dominikanische Republik, Brasilien und Mexiko (jeweils 0,2 Millionen Passagiere) waren jeweils Rückgänge zu verzeichnen (- 2,6%, - 11,9% beziehungsweise - 2,5%). Eine der höchsten Wachstumsraten hatte Venezuela mit einem Plus von 20,1% und 0,1 Millionen Passagieren. Netmarks
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