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Archive - 1995Um mich gleich zu Beginn zu outen: ich arbeite zu Hause und beruflich mit IBM-kompatiblen PCs unter Microsoft-Betriebssystemen wie Windows 95, Windows NT, Windows 2000 und Windows XP. Ich halte die Windows-Betriebssysteme für ausgesprochen leistungsfähig und – vor allem – benutzerfreundlich; dennoch gibt es Aufgaben, die ich mit den mir zur Verfügung stehenden Applikationen nicht oder nur bedingt lösen kann. weiter » Die Rubrik GNU/Linux Desktop beschäftigt sich mit Linux als Desktop-Betriebssystem. Desktops sind für UNIX etwas relativ neuartiges; ausser den zahllosen halbgaren Window Managern und dem missratenen CDE gab es für die Derivate dieses Betriebssystems nie herstellerübergreifende Standards für einen Desktop; hier gibt es Bemühungen von Initiativen wie dem Desktop Linux Consortium und Freedesktop.org (siehe Netmarks zu GNU/Linux auf dem Desktop). Unter Linux werden seit einigen Jahren vor allem zwei konkurrierende Desktop-Umgebungen entwickelt, die beide sowohl eine Desktop-Umgebung (desktop environment) für Endbenutzer als auch ein Framework für Entwickler (application development framework) bieten: Gnome und KDE; daneben haben sich verschiedene interessante Alternativen entwickelt, darunter der schlanke XFce, die freie Implementierung von NeXTstep, GNUstep, und der Windows- Clone XPde. In Funktionalität, Praxistauglichkeit und Stabilität sind alle derzeitigen Linux-Desktops noch sehr weit von dem Niveau eines Windows 2000- oder Windows XP-GUI entfernt. Linus Torvalds schätzte im Januar 2004, dass ein konkurrenzfähiger Desktop für Linux noch etwa zehn Jahre in der Zukunft liege -- eine durchaus realistische Einschätzung. Ebenfalls im Januar 2004 gründeten die Open Source Development Labs eine Desktop Linux Working Group, um die Etablierung von Linux als Betriebssystem für Unternehmens- Desktops zu beschleunigen. weiter » Chronologische Aufzeichnungen zu meinen persönlichen Erlebnissen mit GNU/Linux (»Linux-Tagebuch«). Mein Interesse an UNIX erwacht, als ich in einer Buchhandlung über Gulbins/ Obermayrs Standardwerk "UNIX: System V.4. Begriffe, Konzepte, Kommandos, Schnittstellen" stolpere. Vieles in dem 800-Seiten-Wälzer erinnert mich an die lange vergangene Amiga-Zeit, mir fehlt jedoch eine Möglichkeit, zu Hause mit einem UNIX-Derivat herumzuspielen -- bis ich Linux als Alternative zum unsäglichen Minix entdecke. weiter » |
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