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ArgentinienSo genannter ›Biodiesel‹ in Deutschland wird neben Soja- auch aus Palmöl hergestellt. Damit zerstört der Pflanzendiesel Urwald in Argentinien und Südostasien. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Analyse, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. In neun von 47 Proben konnte Palmöl-Diesel in Anteilen von fünf bis 25 Prozent nachgewiesen werden. Der Soja-Diesel-Anteil beträgt sogar bis zu 75 Prozent. Für den Export von Soja- und Palmöl zur Produktion von Agrodiesel werden in Indonesien und Argentinien Millionen Hektar Urwald gerodet. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, die Agrosprit-Beimischung abzuschaffen. Palmöl-Diesel wurde in reinem Agrodiesel (B100) aber auch in regulärem Diesel in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen gefunden. Die höchsten Palmöl-Anteile finden sich in Proben von LKW-Tankstellen. Pflanzendiesel aus Palmöl wird unter anderem von dem weltweit größten Agrodieselproduzenten ADM in den Werken Hamburg und Leer hergestellt. weiter » Mobile Breitbandtechnik wird in Europa in den nächsten vier Jahren bis zu 50 Prozent Marktdurchdringung erreichen und so im Telekommunikationsmarkt der Hauptumsatztreiber sein. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Arthur D. Little und Exane BNP Paribas. Der deutsche Markt für Breitbanddienste wird sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunkbereich im europäischen Vergleich überdurchschnittlich wachsen. Generell erwarten die Autoren bis 2012 ein Umsatzwachstum im europäischen TK-Markt von durchschnittlich 3,8 Prozent im Jahr (portel.de, 28.03.2008) Der Studie zufolge ist Deutschland der attraktivste TK-Markt in Westeuropa. Auf europäischer Ebene werden die Umsätze mit Sprachdiensten im Festnetz- und auch im Mobilfunkmarkt allerdings weiterhin rückläufig sein. Wie neue Geschäftsmodelle aussehen und welche Trends den Markt beherrschen, erläutern internationale TK-Manager und Experten auf der 14. Internationalen Handelsblatt Jahrestagung "Telekommarkt Europa" vom 17. bis 19. Juni 2008 in Düsseldorf. TK-Verantwortliche aus aller Welt wie Santiago Fernández Valbuena (Telefónica), Dr. Daniel Ritz (Swisscom), Ari Virtanen (Nokia), Thorsten Dirks, (E-Plus Mobilfunk), Frank Rosenberger, (Vodafone D2), Yongping Yu (China Netcom, Europe) und Olaf Swantee (France Télécom) stehen Rede und Antwort. weiter » 31 Greenpeace-Aktivisten protestieren heute vor dem Bundesumweltministerium gegen die Entscheidung von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD), an der klimaschädlichen Beimischung von sogenanntem ›Bio‹-Sprit zum regulären Autokraftstoff festzuhalten. Die Aktivisten halten 26 Diesel-Kanister auf denen der zusammengesetzte Satz "Die Quote muss weg!" zu lesen ist. Auf einem Banner steht: "Biosprit zerstört das Klima!". Zwar hatte Sigmar Gabriel vor drei Tagen, die umstrittene Erhöhung der Ethanol-Beimischung im Benzin auf Eis gelegt, um die reduzierte Menge an Ethanol in der Gesamt-›Bio‹-Spritquote auszugleichen muss künftig jedoch entsprechend mehr ›Bio‹-Diesel eingesetzt werden.
Allein in Argentinien, dem drittgrößten Soja-Anbauland der Welt, soll sich die Produktionsmenge von Soja-Diesel in nur drei Jahren verzehnfachen, um die Nachfrage aus Europa zu decken. Die Anbaufläche bedroht vor allem den Chaco-Urwald im Norden des Landes, wo der vom Aussterben bedrohte Jaguar beheimatet ist. weiter » Die EMC Heritage Trust Initiative wird weltweit sieben lokale Initiativen zur Bewahrung und Digitalisierung von Kulturerbe fördern. Zu den Begünstigten gehört die U’mista Cultural Society aus Kanada, die mit Hilfe des Projektzuschusses die größte und älteste Sammlung der Kwakwaka’wakw Kultur der Ureinwohner British Columbias im Völkerkundemuseum in Berlin digitalisieren, dokumentieren und archivieren wird. 325 Bewerber aus 34 Ländern hatten sich für die insgesamt 100.000 US Dollar hohe Förderung des EMC Heritage Trust-Projekts beworben. Von diesen Bewerbungen erreichten 48 Projekte die Runde der Finalisten, darunter auch die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg aus Frankfurt. weiter »
Weltweit sind Frauen in den Parlamenten entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil unterrepräsentiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden zum Internationalen Frauentag am 8. März mitteilt, entfielen im Deutschen Bundestag im Februar 2008 rund 32 Prozent oder 197 der 612 Sitze auf Frauen. Bei der letzten Bundestagswahl 2005 waren ursprünglich 614 Abgeordnete, darunter 195 Frauen, gewählt worden. Veränderungen während der Legislaturperiode ergeben sich unter anderem durch Mandatsverzichte oder Sterbefälle und das damit verbundene Nachfolgen von Abgeordneten; Überhangmandate werden nicht neu besetzt. Im Vergleich mit den anderen EU-Ländern lag Deutschland mit dieser Frauenquote im oberen Drittel. Von allen 27 EU-Ländern kam Schweden einer paritätischen Verteilung im Parlament am nächsten. Ende 2007 entfielen dort 47 Prozent der Mandate auf Frauen. <!--break--> Es folgten Finnland (42%), die Niederlande (39%) sowie Dänemark (38%). Außerhalb der EU wiesen 2007 Ruanda (49%), Argentinien (40%) und Costa Rica (37%) die höchsten Frauenanteile auf. Weitaus geringer war der Frauenanteil zum Beispiel in China (21%), den Vereinigten Staaten (17%), der Russischen Föderation (14%) und Japan (9%). Diese Daten wurden von der Interparlamentarischen Union (IPU) erhoben. Für die Studie wurden Angaben von 188 Staaten berücksichtigt. Netmarks
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