Universität Stuttgart

Struktur des verwendeten Moleküls mit der Spinrichtung der vier Eisenatome

Struktur des verwendeten Moleküls mit der Spinrichtung der vier Eisenatome. Durch einen Mikrowellenpuls werden die Spins um bestimmte Winkel gekippt.

Moleküle als Bausteine für Quantencomputer?

Nanomagnete im Gleichschritt

Struktur des verwendeten Moleküls mit der Spinrichtung der vier Eisenatome
Nanomagnete im Gleichschritt

Die Quantentheorie hat vor hundert Jahren die Physik revolutioniert; nun soll sie Einzug in unsere Computer halten. Ihre Möglichkeiten reichen weit über die klassische Physik hinaus und führten zur Entwicklung neuartiger Rechenmethoden. Mit diesen Algorithmen ist es möglich, spezielle Probleme anzupacken, die mit klassischen Computern unlösbar sind.

An der Verwirklichung eines solchen Quantencomputers wird auf den verschiedensten Wegen weltweit intensiv gearbeitet. Ein viel versprechender Ansatz verwendet als kleinste Bauteilchen molekulare Nanomagnete. Wissenschaftlern vom 1. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist es nun zum ersten Mal gelungen, an Molekülen mit großem Spin (einer Art Kreisel) nachzuweisen, dass die Moleküle für Sekundenbruchteile im Gleichschritt laufen. Diese als Quantenkohärenz bezeichnete Eigenschaft könnte der Startschuss sein, um den Quantencomputer schnell zu realisieren.  weiter »

Virtuelles Basis-Overlay

Internet und digitale Mobilkommunikation haben in den letzten 15 Jahren die Welt entscheidend verändert. Mittlerweile finden nahezu die gesamte Abwicklung der Geschäftskommunikation und Datenhaltung und sogar der Aufbau von sozialen Netzwerken (Communities) über die "neuen Dienste" statt.

Die optische Übertragung von Nachrichten über Glasfasern ermöglicht Datenströme von Milliarden Zeichen pro Sekunde, drahtlose Funknetze erlauben den mobilen und breitbandigen Netzzugang. Mobile Endgeräte können sich über technisch unterschiedliche Netze anschließen, so dass sich eine Konvergenz der Netze und Dienste abzeichnet.

Trotz dieser Entwicklungen weist das Internet schwerwiegende Defizite hinsichtlich seines Aufbaus, des Datenschutzes und seiner Dienstqualität auf, was weltweite Initiativen zu einem ›Next Generation Network‹ ausgelöst hat. Im Rahmen des von der Landesstiftung Baden-Württemberg geförderten Projekts ›Spontane Virtuelle Netze (SpoVNet)‹ entwickeln Institute der Universitäten Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Tübingen neue Netzwerkarchitekturen für das Internet.  weiter »

Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen