McDonalds

Zum Schutz des brasilianischen Regenwaldes wird ein weiteres Jahr kein Soja von neu gerodeten Urwaldflächen gehandelt. Greenpeace stellt dieses Verhandlungsergebnis zwischen der brasilianischen Regierung, dem nationalen Verband der Soja-Händler (Abiove) und weiteren Umweltverbänden heute in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia vor.

Eine breite Allianz von Soja-Abnehmern, darunter McDonalds, Ritter Sport, Carrefour und Marks & Spencer unterstützt die Verlängerung des bestehenden Moratoriums. Nach einer Kampagne von Greenpeace gegen die Rodung des Regenwaldes hatten die größten brasilianischen Soja-Händler im Juli 2006 einem zweijährigen Stopp des Handels zugestimmt.  weiter »

"Das neue Soja-Moratorium ist ein Meilenstein für den Erhalt des Regenwaldes in Amazonien", sagt Tobias Riedl, Waldexperte von Greenpeace. "Der Regenwald Amazoniens ist die größte Klimaanlage des Planeten, Heimat indigener Völker und Lebensraum unzähliger Arten. Regierung und Industrie haben verstanden, dass eine Ausweitung der landwirtschaftlichen Produktion nicht auf Kosten des Regenwaldes geschehen darf".
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