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Bundesministerium für Wirtschaft und TechnologieWenn es juckt und kribbelt und auf der Haut sich Rötungen zeigen, sind dies häufig Hautunverträglichkeitsreaktionen auf die getragene Bekleidung. Mit gutem Grund wird dies reklamiert und die Ursachenforschung beginnt. Hier können toxische, allergische, mechanische oder durch das Mikroklima induzierte Ursachen verantwortlich sein – das gilt es zu klären. Viele der reklamierten Textilien gelangen zur Begutachtung in die Labors des Instituts für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf, Europas größtem Textilforschungszentrum. Reklamationsfälle aufgrund von Hautunverträglichkeitsreaktionen werden hier seit Jahren routinemäßig untersucht. Dabei bezog sich die Ursachenforschung bisher weitgehend auf chemische Auslöser. Zelltests klärten durch Untersuchung der in den Zelltest gelangten Textilbegleitstoffe und Analyse auf bekannte Schadstoffe und textilrelevante sensibilisierende Substanzen das toxisch-irritative Potenzial. Ergaben diese Untersuchungen kein Ergebnis, mussten mechanisch-irritative und/oder mikroklimatische Einflüsse für die unerwünschte Körperreaktion verantwortlich sein. Doch um diese wissenschaftlich fundiert zu bewerten, fehlte es bisher an einer geeigneten Methodik. Für die mechanische Irritation der Haut können ganz unterschiedliche kritische Beanspruchungen in der Interaktion Textil/Haut verantwortlich sein. Man muss unterscheiden zwischen punktförmigem Stechen durch einzelne Faserenden, Reiben – ob punkt-, linien- oder flächenförmig - und einer Krafteinkopplung von außen, beispielsweise über fest anhaftende, elastische Flächen (Träger etc.). weiter » Die Fraunhofer ESK hat für die Gemeinde Weiding im bayerischen Wald ein technisches Konzept erarbeitet, um allen Haushalten einen Breitband-Internetanschluss anzubieten. Die Ingenieure haben die Gemeinde von der Bedarfserhebung über das technische Konzept bis zur Ausschreibung begleitet. Für die spezifische Situation von Weiding wurde eine technisch realisierbare und wirtschaftlich sinnvolle Lösung vorgeschlagen: Eine Hybrid-Lösung aus DSL-Anschlüssen und der Funktechnologie WiMAX. Das Projekt ›Praxisnahe Lösungen zur Schließung von Breitband-Versorgungslücken‹ wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Experten haben für verschiedene Gemeinden in ländlichen Gebieten die Möglichkeiten zur Sicherstellung der Breitbandversorgung untersucht. Für die Gemeinde Weiding (Landkreis Cham) haben die Ingenieure der Fraunhofer ESK prototypisch erarbeitet, wie eine Gemeinde vorgehen muss, um den Aufbau und Betrieb eines breitbandigen Netzes auszuschreiben. Der entscheidende Punkt für die Gemeinde ist, ihren Bedarf an breitbandigen Internet-Anschlüssen tatsächlich darzulegen. Für das technische Konzept hat die Fraunhofer ESK die räumliche Verteilung der Haushalte, die bestehende Telekommunikationsinfrastruktur und die geographischen Gegebenheiten erfasst. Die Gemeinde Weiding, deren Einwohner auf 14 Ortsteile verteilt leben und an drei Ortsvermittlungsstellen angebunden sind, stellt eine besondere Herausforderung dar. Fast alle Teile der Gemeinde sind zu weit von den jeweiligen Ortvermittlungsstellen entfernt, um derzeit mit DSL versorgt zu werden. weiter » Die deutsche Informations- und Kommunikationswirtschaft hat im Jahr 2007 ihre Position oberhalb des europäischen Durchschnitts gefestigt und liegt damit im direkten Vergleich der fünf bevölkerungsstärksten EU-Staaten - Großbritannien, Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien - auf dem zweiten Platz. Auch der Abstand zu Spitzenreiter Großbritannien wurde verkürzt. Das bedeutet im Einzelnen: Bei der ePerformance im Bereich "Gesamtmarkt" kommt Deutschland auf 107 Prozent des europäischen Durchschnitts. Spitzenreiter Großbritannien erzielt im Vergleich 122 Prozent, Italien kommt mit 70 Prozent des europäischen Durchschnitts auf Platz Fünf. Deutschlands ePerformance im Bereich "Infrastruktur" ist mit 102 Prozent nunmehr knapp über dem europäischen Durchschnitt positioniert (Großbritannien 119 Prozent, Italien 87 Prozent). Im Bereich "Anwendungen" schloss die ePerformance Deutschlands 2007 mit 128 Prozent des europäischen Durchschnitts beinahe zu Großbritannien (131 Prozent) auf und liegt damit deutlich vor seinen weiteren wichtigsten europäischen Wettbewerbern (Frankreich 104 Prozent, Italien 65 Prozent). weiter » Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat die MICUS Management Consulting GmbH die Studie ›Chancen für Geschäftsmodelle deutscher Unternehmen im europäischen und im globalen Geoinformationsmarkt‹ erstellt. Ziel der Untersuchung ist es, die Möglichkeiten zur internationalen Markterschließung für deutsche Unternehmen aufzuzeigen. Für den deutschen Markt wird für 2007 ein Volumen von 1,5 Mrd. EUR ermittelt. Der Geoinformationsmarkt hat durch Google Earth und Microsoft Virtual Earth eine große öffentliche Aufmerksamkeit erlangt. Immer mehr Unternehmen erkennen das wirtschaftliche Potenzial von Geoservices und entwickeln Lösungen für die unterschiedlichsten Anforderungen. Der Zugang zu neuen Märkten wird durch branchenorientierte Lösungen erleichtert. Der deutsche Geoinformationsmarkt hat 2007 ein Volumen von 1,5 Mrd. EUR und ist seit 2000 um etwa 50% gewachsen. Auffallend ist die deutliche Verschiebung zwischen den drei wichtigsten Teilmärkten seit der Jahrtausendwende. Die Marktführerschaft ist von den Planungs- und Dokumentationssystemen (GIS) auf die Navigation und mobile Services übergegangen. weiter » |
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