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2003Mobilfunk gehört heute zur unverzichtbaren Infrastruktur. Nicht nur die UMTS-Technologie, auch die von Nutzern gewünschte flächendeckende Versorgung erfordern einen weiteren Ausbau der Sendeanlagen. Dieser sollte jedoch weitgehend im Einklang zwischen Mobilfunkbetreibern, Städten und Gemeinden sowie Bürgern geschehen. Im Juni 2008 hat die Bundesregierung mit Abschluss des Mobilfunkforschungsprogramms ein Resümee der Umsetzungsergebnisse gezogen. Inzwischen kann auf einen sechsjährigen Evaluationsprozess der Zusammenarbeit zwischen Mobilfunknetzbetreibern und Kommunen zurückgeblickt werden. Die Evaluationen sind Bestandteil der seit Dezember 2001 bestehenden freiwilligen Selbstverpflichtung der Mobilfunknetzbetreiber gegenüber der Bundesregierung "Maßnahmen zur Verbesserung von Sicherheit und Verbraucher-, Umwelt- und Gesundheitsschutz, Information und vertrauensbildende Maßnahmen beim Ausbau der Mobilfunknetze". Insgesamt zeigte sich, dass die Betreiber auch im Jahr 2007 die Zusagen aus der Selbstverpflichtung weitgehend erfüllen. In den ersten Jahren des Zeitraums seit Inkrafttreten der Selbstverpflichtung (2001-2004) waren die Verbesserungen der Zusammenarbeit von Netzbetreibern und Kommunen stark spürbar. Danach konnte man sich den anspruchsvollen Zielsetzungen der Selbstverpflichtung und der Verbändevereinbarung schrittweise weiter annähern. In einzelnen Bereichen wird die Entwicklung seit den Jahren 2004/2005 von den Kommunen aber auch als Stagnation oder leichte Verschlechterung gesehen (wie etwa bei der Nutzung alternativer Standortvorschläge der Kommune oder bei der Unterstützung der Kommune durch die Betreiber bei der Bürgerinformation). Bei der weiteren Qualitätsverbesserung sollte das Augenmerk vornehmlich auf die Zusammenarbeit zwischen Netzbetreibern und kleinen Kommunen gelegt werden. weiter » Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verlor Deutschland 2007 nach vorläufigen Ergebnissen rund 97.000 Einwohner. In diesem Zeitraum nahmen die Geburten um 1,8 Prozent und die Sterbefälle leicht um 0,7 Prozent zu, die Eheschließungen gingen dagegen um 1,3 Prozent zurück. Im Jahr 2007 wurden 685.000 lebend geborene Kinder registriert, 12.000 oder 1,8% mehr als 2006. Somit stieg die Zahl der Geburten erstmalig seit 1997 wieder an. In den Jahren 1996 und 1997 waren – abweichend von der seit 1991 rückläufigen Tendenz – die Geburtenzahlen vorübergehend angestiegen. Nachdem die Zahl der Sterbefälle 2006 zurückgegangen war, verzeichnete 2007 eine geringfügige Zunahme von 822.000 auf 827.000 (+ 6.000 beziehungsweise + 0,7%). Die Zahl der Sterbefälle war von 1994 bis 2001 ständig gesunken und dann 2002, 2003 sowie 2005 wieder angestiegen. Somit starben im Jahr 2007 etwa 142 000 Menschen mehr als geboren wurden. Im Vorjahr war das Geburtendefizit um etwa 7.000 Personen höher ausgefallen. weiter » Wer in Deutschlands Betrieben und im öffentlichen Dienst junge Menschen ausbilden will, muss ab August 2008 seine fachliche und persönliche Eignung dafür in einer Prüfung nachweisen. Rund 44.000 Menschen jährlich büffeln für diese Ausbildereignungsprüfung (›Ausbildung der Ausbilder‹, AdA) - zur Zeit freiwillig und meist in den Vorbereitungskursen der Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern. Die Zeitschrift test hat 123 Präsenzkurse untersucht und zwölf Fernkurse getestet. Fazit: Wer sich vor der Buchung genau informiert, kann Hunderte von Euros und viel Zeit sparen. Die untersuchten Präsenzkurse, die meist bei den Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern laufen, kosten zwischen 130 und 790 Euro. Im Durchschnitt bezahlt man für einen AdA-Lehrgang 460 Euro. Große Unterschiede auch bei der Dauer: Je nach Anbieter liegt die Kursdauer zwischen 30 und 130 Unterrichtseinheiten, die man je nach Anbieter Vollzeit, abends oder an Wochenenden absolvieren kann. Der Stoffplan sieht 120 Unterrichtseinheiten vor. Wer zeitlich und örtlich unabhängig sein möchte, kann in einem der zwölf bundesweiten Fernkurse büffeln. Der beste Fernkurs im Test war das IHK-Bildungshaus Schwaben, das das Qualitätsurteil Gut erzielte und als einziger Fernkurs eine „sehr gute“ fachliche Qualität bot. Zwei Kurse offerierten nicht die vorgeschriebene Präsenzphase und wurden deshalb mangelhaft bewertet. weiter » Im Jahr 2006 haben die Gerichte in Deutschland in rund 9.600 Fällen den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge angeordnet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bedeutet dies gegenüber 2005 eine Steigerung um 10,2% oder 900 Fälle. Gegenüber 2004 betrug der Anstieg der Sorgerechtsentzüge sogar knapp 19%. Die Jugendämter haben im Jahr 2006 knapp 10.800 Anzeigen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge an die Gerichte gestellt. Dies bedeutet eine Steigerung um 10,7% oder 1.000 Zwischen 2001 und 2004 waren die Zahlen der Sorgerechtsentzüge demgegenüber nahezu unverändert geblieben. weiter »
Esra ist ein autobiografischer Liebesroman von Maxim Biller. Das 2003 bei Kiepenheuer & Witsch erschienene Werk, das intime Details der unglücklichen Liebe des Autors zu einer in Deutschland lebenden Türkin enthält, war Ausgangspunkt einer juristischen Auseinandersetzung, die letztendlich zum Verbot der Veröffentlichung des Romans führte. Der Vertrieb wurde dem Verlag im Frühjahr 2003 untersagt, nachdem etwa 4.000 Exemplare ausgeliefert worden waren. Billers Ex-Freundin und deren Mutter hatten eine einstweilige Verfügung erwirkt. Das Landgericht München gab ihrer Forderung nach, da es die Persönlichkeitsrechte der Kläger verletzt sah. In dieser Sache hat der Bundesgerichtshof am 21. Juni 2005 die Revision des Verlegers verworfen, der sich inzwischen an das Bundesverfassungsgericht gewendet hat. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte am 12. Oktober 2007 das Urteil des BGHs in weiten Teilen, weshalb das Werk weiterhin wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte verboten bleibt (1) Die Klägerinnen verlangten insgesamt 100.000 Euro Schadensersatz vor dem Landgericht München I. Daraufhin unterschrieben über 100 Personen auf Initiative und Betreiben von Gina Kehayoff einen Aufruf für Maxim Biller: von Herbert Achternbusch bis Feridun Zaimoğlu über Elfriede Jelinek und Peter Zadek. Am 13. Februar 2008 verurteilte das Landgericht München den Autor und den Verlag Kiepenheuer & Witsch, bei dem das Buch erschienen war, zur Zahlung von 50.000 Euro Entschädigung an seine frühere Freundin [1]. Über die Klage von deren Mutter ist noch nicht entschieden. fn1. http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=252552 LG München I: Schmerzensgeld für «Esra», beck-aktuell-Redaktion, C. H. Beck, 14. Februar 2008 weiter » Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben sich die deutschen Importe aus der Volksrepublik China im Zeitraum 2000 bis 2007 fast verdreifacht. Importiert wurden nach vorläufigen Zahlen im Jahr 2007 Waren aus China im Wert von 54,6 Milliarden Euro. China belegte damit in der Rangfolge der wichtigsten Importländer Deutschlands im Jahr 2007 den dritten Platz hinter Frankreich und den Niederlanden. Im Jahr 2000 hatte China noch auf dem zehnten Rang gelegen (Importwert: 18,6 Milliarden Euro). Mit einem Anteil von 18,6 Prozent an den gesamten Importen aus China waren Büromaschinen und Datenverarbeitungsgeräte die wichtigsten Einfuhrgüter im Jahr 2007. Im Jahr 2000 hatte der Anteil 10,4 Prozent betragen. Auch der Bereich der Nachrichtentechnik, Radios, Fernsehgeräte und elektronischen Bauelemente konnte seinen Anteil von 12,6 Prozent im Jahr 2000 auf 16,5 Prozent im Jahr 2007 steigern. Die Importe von Möbeln, Schmuck, Spielwaren mit einem Anteil von 9,9% und von Bekleidung mit einem Anteil von 9,7% im Jahr 2007 verloren etwas an Bedeutung. Im Jahr 2000 hatte der Anteil der Importe von Möbeln, Schmuck, Spielwaren noch 11,1% betragen; der Anteil von Bekleidung sogar 11,5%. Die Einfuhr von Kraftfahrzeugen aus China ist von 80,9 Millionen Euro in 2000 auf 455,5 Millionen Euro im Jahr 2007 stark gestiegen. Deren Anteil an den gesamten deutschen Kraftfahrzeugeinfuhren des Jahres 2007 war mit 0,6% jedoch noch gering. weiter » Jedes Jahr verschwinden rund 27.000 Tier- und Pflanzenarten von der Erde. Dieser Verlust ist unwiederbringlich und gefährdet die Lebensgrundlagen des Menschen. Ein besseres Verständnis für die Rolle der biologischen Vielfalt in Ökosystemen ist Voraussetzung dafür, die Ursachen für diesen Artenrückgang zu erkennen und zu stoppen. Im Rahmen des Forschungsprogramms "Biodiversity and Global Change" (BIOLOG) unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Projekte, die diese Zusammenhänge untersuchen und den Einfluss menschlicher Nutzung der natürlichen Ressourcen erforschen. Pro Jahr fördert das BMBF das Forschungsprogramm BIOLOG mit 7,5 Millionen Euro. Die Erkenntnisse aus diesen Projekten tragen zur nachhaltigen Nutzung von Biodiversität bei. Nachhaltig bedeutet hier auch, durch angepasste Nutzungsformen die Lebensgrundlage für die lokale Bevölkerung sicherzustellen, ohne die biologische Vielfalt zu verringern. Die Entstehungsgeschichte von BIOLOG ist eng mit dem Umwelt- und Entwicklungsgipfel im Jahr 1992 in Rio de Janeiro verbunden. Dort haben sich zahlreiche Staaten verpflichtet, eine umfassende Strategie für eine nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten. Vier Leitfragen definieren die Forschungsziele von BIOLOG:
Die Forschungsarbeit im Rahmen von BIOLOG findet auf zwei Kontinenten statt: Europa und Afrika. weiter » Die Drupal-Chronologie erfasst in umgekehrt chronologischer Reihenfolge die wichtigsten Meilensteine in der Entwicklung von Drupal. In der Chronologie kann geblättert werden, außerdem ist die Tabellenspalte Jahr sortierbar (chronologische Sortierung). Die Tabellendarstellung wird realisiert mit Table Manager.
Die Unternehmen mit 100 und mehr Beschäftigten haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zwischen 2001 und 2006 im Zuge von Auslandsengagements 188.000 Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut. Im Gegenzug wurden verlagerungsbedingt 105.000 neue Stellen am heimischen Standort geschaffen, also rund 56 Prozent der durch Verlagerung abgebauten Arbeitsplätze. Dabei entscheiden die für einen Arbeitsplatz erforderliche Qualifikation sowie die Branchenzugehörigkeit der Unternehmen über das Verhältnis von verlagerten zu neu geschaffenen Arbeitsplätzen. So wurden in diesen fünf Jahren in der gesamten Wirtschaft 125.000 Arbeitsplätze für gering Qualifizierte im Zuge von Auslandsengagements abgebaut, aber lediglich 37 Prozent davon als neue Stellen mit vergleichbarer Qualifikation am bisherigen Standort eingerichtet. In der Industrie wurden 95.000 Arbeitsplätze für gering Qualifizierte abgebaut und nur ein Drittel davon neu geschaffen. Zum Vergleich: Den 63.000 in der Gesamtwirtschaft durch Verlagerung abgebauten Arbeitsplätzen für höher Qualifizierte standen 59.000 neu geschaffene Arbeitsplätze gegenüber, dies sind 94 Prozent. Ähnlich ist diese Relation auch bei den Unternehmen im Hochtechnologiebereich der Industrie. Im Dienstleistungsbereich wurden sogar mehr Arbeitsplätze für höher Qualifizierte in Deutschland durch Verlagerung neu geschaffen als abgebaut. Insbesondere die wissensintensiven Dienstleistungsunternehmen richteten 20 Prozent mehr qualifizierte Arbeitsplätze neu ein, als sie ins Der deutschen Industrie (Verarbeitendes Gewerbe) ist es in den letzten 15 Jahren gelungen, ihren Anteil am gesamtdeutschen Bruttoinlandsprodukt annähernd zu halten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der vom 21. bis 25. April 2008 stattfindenden Hannover Messe mitteilt, lag die Bruttowertschöpfung dieses Bereiches in jeweiligen Preisen im Jahr 2007 bei rund 508 Milliarden Euro, das entspricht einem Anteil von 23,4% an der Summe aller Wirtschaftsbereiche in Deutschland (1993: 23,6%). Im Jahr 2007 waren rund 7,5 Millionen Erwerbstätige im Verarbeitenden Gewerbe beschäftigt, und es wurden rund 331 Milliarden Euro Arbeitnehmerentgelt gezahlt. Das Verarbeitende Gewerbe wird in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen aufgegliedert nach 23 zusammengefassten Wirtschaftsbereichen dargestellt. Im Jahr 2005 trug der Maschinenbau als größter Bereich mit einem Anteil von gut 15% zum Gesamtergebnis bei. Der zweitgrößte Wirtschaftsbereich war mit einem Anteil von 14% die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Im Zeitraum von 1993 bis 2007 erhöhte sich die preisbereinigte Bruttowertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes um durchschnittlich 2,2% gegenüber 1,8% in der gesamten deutschen Wirtschaft. In den letzten fünf Jahren nahm die Bruttowertschöpfung gesamtwirtschaftlich um 2,0% zu, die des Verarbeitenden Gewerbes sogar um 4,2%. <!--break--> Die Produktivität im Verarbeitenden Gewerbe (preisbereinigte Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigenstunde) stieg seit 1993 um 3,8%, die Lohnkosten (Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmerstunde) um durchschnittlich 2,9% pro Jahr. Die Lohnstückkosten (Relation Lohnkosten zu Produktivität) waren daher mit – 0,9% bis 2007 rückläufig. In der Gesamtwirtschaft nahmen in diesem Zeitraum sowohl die Produktivität mit 1,8% als auch die Lohnkosten mit 2,0% weniger zu, die gesamtwirtschaftlichen Lohnstückkosten stiegen um 0,2%. Netmarks
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